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Dreharbeiten mit Tieren

„Kommissar Rex“ ist zurück: So viele Schäferhunde spielten den Kult-Polizeihund bislang

Erschien in Kooperation mit
Der Deutsche Schäferhund Reginald von Ravenhorst mit Schauspieler Tobias Moretti im Jahr 1995: Die Kultserie ist zurück.
Der Deutsche Schäferhund Reginald von Ravenhorst mit Schauspieler Tobias Moretti im Jahr 1995: Die Kultserie ist zurück. imago images
„Kommissar Rex“ kehrt ins Fernsehen zurück. In der mehr als 30-jährigen Geschichte der Kultserie stand nicht nur ein Schäferhund vor der Kamera.

Als „Kommissar Rex“ 1994 in SAT.1 startete, entwickelte sich die Serie schnell zu einer der erfolgreichsten Krimireihen der 1990er-Jahre. Neben den Ermittlern wurde vor allem der berühmte Schäferhund zur Kultfigur. Viele Fans erinnern sich bis heute an den cleveren Vierbeiner an der Seite der Kommissare. Doch wie viele Hunde standen für „Kommissar Rex“ tatsächlich vor der Kamera?

Der erste Schäferhund bei „Kommissar Rex“: Reginald von Ravenhorst

Den Anfang machte der Deutsche Schäferhund Reginald von Ravenhorst. Trainiert wurde er von Teresa Ann Miller. In „Kommissar Rex“ war er der erste Polizeihund, der gemeinsam mit seinem Partner Kriminalinspektor Richard Moser, gespielt von Tobias Moretti, in Wien auf Verbrecherjagd ging. Reginald prägte die Rolle so sehr, dass er für viele Fans bis heute als der „echte“ Kommissar Rex gilt.

Einige besonders spektakuläre Szenen übernahm allerdings nicht Reginald selbst. Die riskanten Sprünge durch Fensterscheiben waren gar nicht sein Werk. Sein Bruder Soko kam als Stunt-Double zum Einsatz. Demnach teilten sich die beiden Hunde eine Rolle – für die Zuschauende blieb das unbemerkt.

Rollenwechsel bei „Kommissar Rex“: Diese Hunde übernahmen später

Als Reginald älter wurde und die körperlich fordernden Dreharbeiten nicht mehr bewältigen konnte, übernahm 1999 ein anderer Schäferhund namens Rhett Butler die Rolle. Dieser Wechsel fand in den späteren Staffeln statt und wurde so umgesetzt, dass das Publikum ihn möglichst unauffällig akzeptieren konnte. Schon im Pilotfilm war Rhett Butler als Welpe zu sehen, bis 2004 blieb er Teil von „Kommissar Rex“. Auch bei ihm gab es Unterstützung: Arko wurde immer dann eingesetzt, wenn gefährliche Szenen gedreht werden mussten.

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„Kommissar Rex“ in Rom: Warum gleich vier Schäferhunde nötig waren

Mit dem Ende der Wiener Ära zog die Produktion nach Rom um. Dort lief die Serie unter dem Titel „Il commissario Rex“. In dieser Phase stieg auch die Zahl der eingesetzten Hunde deutlich. Mit Henry, Nick, Aki und Tokio teilten sich gleich vier Schäferhunde die Rolle des berühmten TV-Hundes.

Der enge Produktionsplan in Italien machte es notwendig, mehrere Schäferhunde parallel einzusetzen. Gleichzeitig sollte auf diese Weise sichergestellt werden, dass kein Tier überlastet wird – das Tierwohl stand bei den Dreharbeiten an erster Stelle.

„Hudson & Rex“: Der Nachfahre des ersten Rex stand wieder vor der Kamera

2019 folgte mit „Hudson & Rex“ ein kanadisches Reboot der Erfolgsserie. Hauptdarsteller Diesel vom Burgimwald war ein direkter Nachfahre des ersten Wiener Rex, Reginald von Ravenhorst, wie das Joyn-Portal „Behind the Screens“ berichtet. Gemeinsam mit seinen Neffen Iko, Izzy, Dillon, Dante und Dreamer kam dabei ein ausgeklügeltes Spezialistensystem zum Einsatz. Jeder Hund war auf bestimmte Anforderungen und Szenen spezialisiert.

Im Jahr 2024 verstarb Diesel. Danach übernahmen Dillon, Dante und Dreamer die Rolle.

Mehr als 19 Schäferhunde spielten in der Geschichte von „Kommissar Rex“ mit

In der mehr als 30-jährigen Geschichte von „Kommissar Rex“ wirkten damit mindestens 19 Schäferhunde an der Produktion mit. Darunter waren acht Hauptdarsteller sowie elf Stunt- und Backup-Hunde. Für das Comeback von „Kommissar Rex“ im Jahr 2026 wird der Schäferhund übrigens stärker nach den Standards echter Polizeihunde ausgebildet. Dafür arbeitet die Produktion mit professionellen Diensthundeschulen zusammen.

Das Original zu diesem Beitrag ""Kommissar Rex": Wie viele Schäferhunde spielten die Rolle?" stammt von KUKKSI.