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Starke Bindung

Haustier-Studie 2026: Diese Alltagsmomente mit Hund und Katze berühren Menschen besonders

Laut der Studie ist es für Menschen ein emotionaler Moment, wenn das Haustier jemanden zur Rückkehr begrüßt.
Laut der Studie ist es für Menschen ein emotionaler Moment, wenn das Haustier jemanden zur Rückkehr begrüßt. Getty Images/Olezzo
Hund und Katze geben vielen Menschen Nähe, Trost und Struktur. Eine neue Studie zeigt, wann Halterinnen und Halter die Bindung besonders stark spüren.

Die Bindung zu Hund und Katze zeigt sich für viele Halterinnen und Halter besonders in kleinen Alltagssituationen: wenn das Tier Nähe sucht, zur Begrüßung an die Tür kommt oder in schwierigen Momenten Trost spendet. Die aktuelle Haustier-Studie 2026 der Uelzener Versicherungen hat analysiert, wie groß die emotionale Bedeutung von Haustieren für Menschen in Deutschland ist.

Für die Untersuchung wurden 1.070 Hunde- und Katzenhalterinnen und -halter befragt. Demnach empfinden acht von zehn Befragten es als besonders schönen Moment, wenn Hund oder Katze von sich aus körperliche Nähe suchen. 74 Prozent nennen die Begrüßung durch ihr Tier nach der Rückkehr nach Hause als wichtigen Bindungsmoment.

Die Uelzener Versicherungen zählen zu den führenden Spezialversicherern für Tiere in Deutschland. Sie wurden 1873 gegründet und blicken nunmehr auf über 150 Jahre Tradition und Partnerschaft zurück. Als erstes deutsches Versicherungsunternehmen entwickelte die Uelzener schon 1984 die Tierkrankenversicherung. Seitdem vertrauen Halterinnen und Halter von Hunden, Katzen und Pferden sowie gewerbliche Kundinnen und Kunden wie Hundeschulen oder Pferdebetriebe auf deren Expertise.

Haustier-Studie 2026: Nähe stärkt die Bindung zu Hund und Katze

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Haustiere für viele Menschen weit mehr sind als Begleiter im Alltag. Sie können emotionale Stabilität geben, Routinen schaffen und dazu beitragen, belastende Situationen besser auszuhalten. Dr. Felix Garlipp von den Uelzener Versicherungen ordnet die Entwicklung so ein: „Unsere aktuelle Befragung bestätigt nun den Eindruck aus der Praxis, dass die Bedeutung von Haustieren weiter zugenommen hat.“

Besonders deutlich zeigt sich das beim Thema Einsamkeit. 60 Prozent der Hunde- und Katzenhalterinnen und -halter sind überzeugt, dass die Nähe ihrer Tiere helfen kann, zunehmende Einsamkeit in der Gesellschaft abzufedern. In der Vorgängerstudie vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 55 Prozent.

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Haustiere gegen Einsamkeit: Viele erleben Hund und Katze als Trost

Auch in schwierigen Lebensphasen spielen Hund und Katze für viele Befragte eine wichtige Rolle. 50 Prozent stimmen vollständig zu, dass Haustiere sie in belastenden Zeiten von Sorgen ablenken. 2024 lag dieser Anteil noch bei 48 Prozent.

Dabei geht es nicht nur um große Krisen, sondern auch um alltägliche Momente, die emotionale Nähe schaffen. Garlipp beschreibt das so: „Jeder Tierbesitzer kennt diese kleinen, aber sehr wertvollen Momente, wenn einen plötzlich eine feuchte Hundenase anstupst oder die Katze sich direkt neben einem auf dem Sofa einkringelt.“

Hunde und Katzen in Familien: Tiere bringen Bewegung in den Alltag

Auch für Familien bleiben Haustiere bedeutsam. 85 Prozent der Befragten sehen eine wachsende Rolle von Hund und Katze im Familienleben. Tiere können dabei nicht nur emotionale Bindung fördern, sondern auch mehr Bewegung in den Alltag bringen.

Vor allem Hunde schaffen durch regelmäßige Spaziergänge feste Aktivitätszeiten. Aber auch Katzen können Kinder und Jugendliche zum Spielen animieren. „Wer mit dem Hund Gassi geht oder mit der Katze spielt, hat oft weder Zeit noch Interesse an der nächsten Gaming-Runde“, sagt Uelzener-Experte Felix Garlipp.