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Marketinggag der Bonner Stadtwerke

„Das geht so nicht!“ – Dackel Espresso erklärt Benimmregeln in Bus und Bahn

Erschien in Kooperation mit
"Tadeldackel" Espresso: Er weist humorvoll auf die Regeln im ÖPNV hin.
„Tadeldackel“ Espresso: Er weist humorvoll auf die Regeln im ÖPNV hin. Instagram stadtwerke_bonn
Füße auf dem Sitz, laute Telefonate, Musik: All das ist nicht gern gesehen im ÖPNV. Wer könnte besser darauf aufmerksam machen als „Tadeldackel“ Espresso?

Wenn du regelmäßig Bus und Bahn nutzt, kennst du das sicher: Mitreisende legen ihre Füße auf die Sitze, führen laute Telefonate oder beschallen ihre Umgebung mit Musik. Ein solches Verhalten kann richtig störend sein. Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben nun eine originelle Methode gefunden, um mehr Rücksichtnahme im Nahverkehr zu fördern: den „Tadeldackel“ Espresso. Der niedliche Dackel ist der neue Star auf Instagram. In einem humorvollen Video zeigt er dir, welches Verhalten in Bus und Bahn nicht in Ordnung ist.

„Tadeldackel Espresso“ sorgt für Ordnung in Bus und Bahn

„Du steigst entspannt in den Bus und dann sitzt da schon der SWB-Tadeldackel: unser Espresso“, heißt es im Instagram-Reel der Stadtwerke Bonn. Und schon ist der charmante Vierbeiner in Aktion. Mit einem wachsamen Blick kontrolliert er, ob sich alle Fahrgäste korrekt verhalten. Schon nach kurzer Zeit wird er fündig: „So, so, da haben wir die erste Übeltäterin“, kommentiert der Dackel das Verhalten einer jungen Frau und fordert sie auf, ihre Füße vom Sitz zu nehmen. „Das geht so nicht!“, kläfft er freundlich, aber bestimmt.

Espresso bleibt konsequent: Auch Drängeln beim Einstieg ist ein absolutes No-Go, wie der Dackel einem Fahrgast klarmacht, der sich unhöflich vorgedrängelt hat. Mit seinen treuen, aber entschlossenen Dackelaugen schaut Espresso den Delinquenten streng an. „Du musst Rücksicht nehmen“, ermahnt er.

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Keine laute Musik und Sitzplatz-Blockaden: So ermahnt Espresso

Aber damit nicht genug: Seine Schlappohren entgehen auch nicht der lauten Musik einer Mitfahrerin. „Auch wenn die cool klingt, Ruhe ist cooler“, kommentiert Espresso und bittet sie, Kopfhörer zu nutzen. Er macht zudem auf andere Ärgernisse aufmerksam, wie Fahrgäste, die vor den Türen stehen bleiben, anstatt sich auf freie Plätze zu setzen („Och, Leute, das ist keine Lounge“) oder die mit ihren Taschen Sitzplätze blockieren („Na, hör mal, das ist doch für Menschen!“).

Am Ende des Videos gönnt sich der fleißige Tadeldackel eine wohlverdiente Pause: „Puh, war das anstrengend, darauf erstmal ein paar Leckerlies“, sagt Espresso. Die Bonner Stadtwerke selbst ziehen ein positives Fazit: „Mit Tadeldackel Espresso wird jede Busfahrt ein kleines Highlight.“

Neue Ideen für mehr Rücksicht im ÖPNV

Doch das ist erst der Anfang: „Es ist eine Reihe mit ihm geplant. Auch weil er so gut mitmacht“, erklärt Silke Elbern, die stellvertretende Pressesprecherin der Stadtwerke Bonn, im Interview mit EXPRESS.de. Der Dackel gehört einer SWB-Mitarbeiterin. Sogar ein echter Außeneinsatz sei vorgesehen, so Elbern.

Die Idee für das Instagram-Reel entstand während einer Marketing-Runde, verrät sie weiter: „Dabei ging es um Vorschläge, wie man auf eine freundliche und humorvolle Art und Weise an die Anstandsregeln im öffentlichen Nahverkehr erinnern kann – und zwar ohne den erhobenen Zeigefinger.“
 

Von Iris Klingelhöfer (iri)

Das Original zu diesem Beitrag "Achtung in NRW-Bussen: Dieser Kontrolleur ist ein scharfer Hund" stammt von Kölner Express.