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Überraschung bei Not-OP

„Unglaublich gefährlich“ – Tierärzte finden 26 Haargummis in Katzenmagen

Die Katze nach der Not-OP: Der Vierbeiner hatte Glück im Unglück.
Die Katze nach der Not-OP: Der Vierbeiner hatte Glück im Unglück. Instagram halonokillrescue
In Florida wird eine Katze mit Darmverschluss in eine Klinik gebracht. Erst bei der Notoperation zeigt sich, warum.

Tierärzte im US-Bundesstaat Florida haben bei einer Notoperation einer Katze einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Im Magen des Tieres entdeckten sie insgesamt 26 Haargummis, wie Tierschützer der Organisation HALO aus der Stadt Sebastian auf sozialen Medien teilten. Dazu veröffentlichten sie auch ein Foto der halb verdauten Haarbänder sowie der geretteten Katze.

Darmverschluss bei Katze: Operation bringt 26 Haargummis ans Licht

Wie die Tierschützer berichteten, war die Katze mit einem Darmverschluss in eine Tierklinik eingeliefert worden. Die Besitzerinnen oder Besitzer hätten sich die notwendige Operation nicht leisten können und sich deshalb entschieden, das Tier einschläfern zu lassen, berichtete der Sender ABC.

Der behandelnde Arzt informierte daraufhin die Tierschutzorganisation HALO. Diese entschied, die Kosten für den Eingriff zu übernehmen und der Katze so eine Chance zu geben.

Rettungsaktion für Katze in Florida endet glücklich

Die sechs Jahre alte Katze hat die Operation gut überstanden. In dem Instagram-Beitrag der Organisation hieß es: „Heute erholt sie sich und isst jeden einzelnen Bissen ihrer Mahlzeiten auf. Und wenn wir 'essen' sagen, dann meinen wir damit, dass sie sich RAUBTIERHAFT darauf stürzt.“

Damit nahm der Fall für das Tier am Ende ein glückliches Ende. Die Tierschützer warnen jedoch: „Wahrscheinlich war es nicht Absicht, aber dies ist eine wichtige Erinnerung daran, dass kleine Gegenstände im Haus unglaublich gefährlich für Haustiere sein können. Haarbänder, Gummibänder, Fäden und andere winzige Gegenstände können schnell lebensbedrohlich werden.“

Tierschützerin spricht von einmaligem Fall

Eine Mitarbeiterin von HALO sagte ABC, sie arbeite seit 13 Jahren im Tierschutz und habe einen solchen Fall noch nie erlebt. 26 Haargummis müssten ein Rekord sein, der hoffentlich nie gebrochen werde.

Den Angaben der Tierschützer zufolge ereignete sich der Fall bereits Mitte März.