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Heißer Asphalt

Wie du im Sommer die Pfoten deines Hundes am besten schützt

Damit die Gassi-Runde nicht beim Arzt endet: So schützt man Hundepfoten im Sommer
Getty Images / Olga Pankova
Heißer Asphalt kann Hundepfoten schon bei sommerlichem Wetter verletzen. So erkennst du das Risiko früh und schützt deinen Vierbeiner beim Gassigehen.
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Wenn die Sonne Straßen und Gehwege aufheizt, wird das Gassigehen für Hunde schnell zur Belastung. Vor allem Hundepfoten reagieren empfindlich, weil sie ungeschützt mit dem heißen Boden in Kontakt kommen. 

Schon bei 25 Grad Lufttemperatur kann Asphalt deutlich heißer werden. Bei noch höheren Temperaturen sind Werte möglich, die für deinen Hund richtig schmerzhaft sind. Besonders gefährdet sind kleine Hunde und Tiere mit empfindlichen Ballen.

Vor dem Gassigehen: So prüfst du, ob der Boden zu heiß ist

Ein einfacher Test hilft dir vor dem Gassigehen: Lege deine Hand für sieben Sekunden auf den Asphalt. Ist das unangenehm oder zu heiß, solltest du deinen Hund dort nicht laufen lassen.

Auch ein kurzer Barfuß-Check kann dir ein Gefühl geben. Wichtig ist vor allem, dass du den Untergrund bewusst prüfst und nicht erst reagierst, wenn dein Hund bereits Schmerzen zeigt.

Diese Zeiten und Wege sind im Sommer für den Hundespaziergang besser

Zwischen 11 und 17 Uhr heizen sich Wege meist besonders stark auf. Sicherer sind Spaziergänge am frühen Morgen oder später am Abend. Dann ist nicht nur der Boden kühler, sondern oft auch die Luft angenehmer.

Gut geeignet sind schattige Strecken, Waldwege und Wiesen. Das entlastet die Pfoten und schont zusätzlich den Kreislauf. Für Hunde mit dichtem Fell oder kurzer Nase ist das besonders wichtig.

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Pfoten im Sommer schützen: Das hilft deinem Hund

Wenn längere Wege auf warmem Untergrund nicht vermeidbar sind, kannst du vorbeugen. Entscheidend ist, dass der Schutz zum Hund passt und regelmäßig kontrolliert wird.

  • Pfotenschutz mit Balsam: Spezielle Cremes oder Wachse legen sich wie eine Schutzschicht über die Ballen. Weil sie sich beim Laufen abnutzen, müssen sie immer wieder erneuert werden.
  • Hundeschuhe für längere Strecken: Gut sitzende Hundeschuhe oder ein Pfotenschutz können auf Asphalt sinnvoll sein. Im Fachhandel bekommst du Hilfe bei der Auswahl atmungsaktiver Modelle.
  • Andere Routen wählen: Wege über Gras, Erde oder durch den Wald verringern das Risiko für Hitzeschäden deutlich.

Wenn dein Hund Schmerzen hat: Jetzt zählt schnelles Handeln

Humpelt dein Hund plötzlich, leckt ständig an den Ballen oder wirken die Pfoten gerötet, kann eine Verbrennung dahinterstecken. Dann solltest du den Spaziergang sofort abbrechen.

  • Raus aus der Sonne: Bring deinen Hund direkt in den Schatten.
  • Pfoten kühlen: Nutze lauwarmes Wasser oder ein feuchtes Tuch. Eis ist keine gute Idee, weil es zusätzlich reizen kann.
  • Lecken verhindern: So senkst du das Risiko für Entzündungen.
  • Tierarzt kontaktieren: Bei stärkeren Beschwerden oder sichtbaren Verletzungen solltest du nicht abwarten.