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Verdacht der Tierquälerei

Hund gefesselt und misshandelt? Behörden ermitteln nach Video

Der Hund soll auch mit Stromschlägen gequält worden sein. (Symbolbild)
Der Hund soll auch mit Stromschlägen gequält worden sein. (Symbolbild) Getty Images/wulingyun
Ein Video soll zeigen, wie ein kleiner Hund misshandelt wird. Polizei und Veterinäramt ermitteln nach einer Strafanzeige von Peta.

Nach einer Strafanzeige der Tierschutzorganisation Peta untersuchen die Polizei und das Veterinäramt des Landkreises Heilbronn (Baden-Württemberg) einen mutmaßlichen Fall von Tierquälerei. Nach Darstellung der Organisation soll ein Jugendlicher einen kleinen Hund misshandelt haben.

Peta stützt sich dabei auf ein Video, das der Organisation zugespielt worden sein soll. Darauf sei zu erkennen, wie das Tier gefesselt und mit Wasser bespritzt werde. Außerdem soll dem Hund ein Kabel um den Hals gelegt worden sein. Nach einem Stromstoß sei der Vierbeiner von einer Erhöhung heruntergestürzt, auf der er gestanden habe, teilte die Organisation mit.

Video liegt dem Heilbronner Veterinäramt vor

Das Kreisveterinäramt Heilbronn bestätigte auf Anfrage, am 19. Mai von Peta über den Fall in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Das Video liege der Behörde vor, sagte ein Sprecher des Landratsamts. Die Haltung des Hundes sei sofort kontrolliert worden. Zum Inhalt des Videos und zum weiteren Ablauf machte die Behörde unter Verweis auf Datenschutzgründe keine Angaben.

Auch das Polizeipräsidium Heilbronn bestätigte, dass der Fall bekannt ist. Er werde von der Diensthundeführerstaffel bearbeitet. Ein abschließendes Ermittlungsergebnis liege bislang nicht vor. Die Federführung liege jedoch beim Kreisveterinäramt.