Tumor bei Katze: Lebenserwartung, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
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Wenn Katzen einen Krebstumor ausbilden, dann sollte dieser schnell behandelt werden. Je eher die Behandlung folgt, desto besser stehen die Heilungschancen und desto höher ist die Lebenserwartung. Doch leider sind die Symptome für einen solchen Tumor nicht immer eindeutig.
Die Lebenserwartung bei einem Tumor einzuschätzen, ist sehr schwierig, denn es kommt auf viele verschiedene Faktoren an. Zunächst auf die Dauer, die der Tumor schon wuchert, und die Stelle, an der er ausgebildet wurde.
Die Art des Tumors ist auch wichtig. Während ein gutartiger Tumor sich nicht ausbreitet, kann ein bösartiger Tumor im ganzen Körper wuchern und zu einer geringeren Lebenserwartung führen.
Wenn du die Vermutung hast, dass deine Katze einen Tumor haben könnte, solltest du unverzüglich deinen Tierarzt oder deine Tierärztin aufsuchen. Dort kannst du eine Einschätzung zur Lebenserwartung bekommen.
Bei einem Magen-Darm-Krebs gibt es mit Behandlung eine Lebenserwartung von sieben Monaten. Ohne Behandlung sind es nur wenige Wochen. Bei Blutkrebs hingegen gibt es keine Behandlungsmöglichkeit und die Lebenserwartung ist sehr kurz.
Haut- und Mamma- oder Gesäugekrebs kann, je nachdem, ob der Tumor gut- oder bösartig ist, entfernt werden. Die Lebenserwartung ist im Gegensatz zu anderen Krebsarten relativ hoch. Bei einem Gehirntumor ist sie auch relativ hoch, bis zu drei Jahre sind hier möglich.
Symptome und Behandlung von verschiedenen Krebsarten
Sofern sich bei der Katze noch keine Metastasen gebildet haben, besteht eine gute Chance auf Heilung. Metastasen sind Krebszellen, die sich im Körper ausgebreitet haben. Ohne Ausbreitung reicht meistens ein operativer Eingriff, bei dem der Tumor einfach herausgeschnitten wird.
Wie beschrieben, können die Symptome sehr vielfältig sein und oftmals auch nicht sehr eindeutig. Zu den offensichtlichen Symptomen zählen zum Beispiel Appetitlosigkeit oder besonders großer Appetit, Schwierigkeiten beim Fressen, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe.
Dazu kommen epileptische Anfälle, nicht heilende Wunden, Ausfluss, Blutungen durch Kratzen, Atemprobleme, Trägheit oder Steifheit, Lustlosigkeit oder Energielosigkeit und Schwierigkeiten beim Urinieren oder Koten.
Symptome, die nicht sofort ins Auge fallen, sind beispielsweise Gewichtsverlust, Schwellungen oder Knötchen.
Die Behandlung fällt verschieden aus, je nach Ausbreitung und der Art des Tumors. Gibt es keine Metastasen, dann reicht es, den Tumor zu entfernen. Andernfalls muss die Katze eine Chemo- oder Strahlentherapie über sich ergehen lassen.
Chemotherapie wird normalerweise mit Medikamenten ausgeführt, die auch gesunde Zellen angreifen können. Bei einer Strahlentherapie wird der Tumor bestrahlt, bis er zerstört ist oder klein genug zum Operieren.