Schreckhafte Katze: So hilfst du deinem ängstlichen Tier
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Sitzt deine Katze schreckhaft in der Ecke und du möchtest ihr die Angst nehmen, solltest du zuerst die Ursache herausfinden. Hast du den Auslöser erkannt, kannst du folgendermaßen mit deinem Tier umgehen.
Vor allem solltest du behutsam mit deiner Katze umgehen. Dränge sie zu nichts und freue dich über jeden kleinen Fortschritt.
Ist der Angstauslöser gefunden, gilt es, ihn zu beseitigen. Wenn möglich, sollte er aus dem Leben deiner Katze verschwinden.
Ist das nicht möglich, musst du andere Wege gehen. Geh auf die Bedürfnisse deiner Katze ein und sorge für eine artgerechte Umgebung.
Stelle deinem Tier mehrere Ruhe- und Schlafplätze zur Verfügung. Es sollte sich jederzeit ungestört zurückziehen können. Ebenso braucht deine Katze die Möglichkeit, sich die Krallen zu wetzen. Ein passender Kratzbaum ist deshalb Pflicht.
Stelle die Näpfe und die Katzentoilette so auf, dass dein Stubentiger ungestört fressen und sein Geschäft erledigen kann.
Beschäftige dich oft mit deiner Katze, damit sie Vertrauen zu dir aufbauen kann. So hat sie immer eine Bezugsperson, bei der sie Sicherheit finden kann.
In manchen Fällen helfen sogenannte Pheromone. Dieses Mittel basiert auf dem „Wohlfühlhormon“, das deine Katze beim Reiben an Gegenständen oder Personen verteilt.
Solltest du allein nicht weiterkommen oder den Auslöser nicht finden, suche dir Hilfe bei einem professionellen Verhaltenstherapeuten für Tiere.
Woran du Angst bei Katzen erkennst
Jede Katze ist anders, nur die Neugier ist allen gemeinsam. Die eine geht eher vorsichtig durchs Leben, die andere ist ein kleiner Draufgänger und sehr selbstbewusst. So erkennst du, ob deine Katze schreckhaft und ängstlich ist.
Um Ängstlichkeit sicher einschätzen zu können, solltest du dich etwas mit der Körpersprache von Katzen auskennen. Dann kannst du Angst besser von Schüchternheit unterscheiden.
Einen Angstzustand erkennst du oft an geweiteten Pupillen. Die Ohren werden meist seitlich angelegt.
Eine ängstliche Katze zieht außerdem den Kopf ein und zeigt eine geduckte Körperhaltung. Auch der Schwanz wird in der Regel eingezogen.
Das Fell wirkt struppig, weil es an bestimmten Körperstellen aufgestellt ist. Der Schwanz erscheint dadurch buschig und wirkt doppelt so groß, wie er eigentlich ist.
Manchmal kommt zur Angst auch eine Drohgebärde hinzu, weil sich die Katze in die Enge getrieben fühlt. Diese äußert sich dann im sogenannten Katzenbuckel.
Angstzustände können sich auch im Verhalten deiner Katze zeigen. Nicht selten wird das Tier plötzlich unsauber und macht in die Wohnung statt ins Katzenklo.
Ursachen für Angst bei Katzen
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Ängstlichkeit kann auf schlechte Erfahrungen in der frühen Lebensphase zurückgehen oder sogar genetisch bedingt sein.
Eine gute Sozialisierung ist deshalb besonders wichtig, damit es möglichst nicht zu Ängsten im späteren Leben kommt. Jungtiere sollten zwischen der zweiten und zehnten Lebenswoche möglichst vieles kennenlernen.