Niereninsuffizienz bei der Katze: Symptome und Behandlung
Franziska Nixdorf
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Niereninsuffizienz bei einer Katze wird vereinfacht auch als chronische Nierenerkrankung bezeichnet. Wenn deine Katze Anzeichen macht, nierenkrank zu sein, hilft neben dem Tierarzt eine Umstellung der Gewohnheiten.
Eine Niereninsuffizienz bei Katzen ist nicht gerade auf den ersten Blick ausfindig zu machen. Oft bedarf es der Hilfe des Tierarztes oder der Tierärztin. Doch manche Symptome können dir auch ohne medizinische Kenntnisse einen Hinweis geben.
- Austrocknung und auffällig starker Durst: Über die Nieren werden Gift- und Abfallstoffe ausgeschieden. Nieren gleichen durch die Produktion von Urin aber auch den Wasser- und Salzhaushalt deiner Katze aus. Ist das durch eine Erkrankung nicht mehr möglich, zeigen Katzen oft vermehrt Durst und trinken ausgesprochen viel.
- Appetitlosigkeit: Arbeiten die Nieren nicht mehr so, wie sie sollen, trinken Katzen zwar viel, zeigen aber ansonsten wenig Appetit. Auch Erbrechen oder Durchfall sind möglich. Dadurch verlieren sie wichtige Elektrolyte und teils besorgniserregend an Gewicht.
- Verhaltensänderung: Wenn deine Katze auf einmal ganz antriebs- und kraftlos wirkt, können geschädigte Nieren die Ursache sein. Im schlimmsten Fall verursacht eine Harnvergiftung bei ihr Krämpfe bis hin zu Bewusstlosigkeit.
- Mattes Fell und trockene Haut: Die Ansammlung der körpereigenen Abfallstoffe kann die Haut deiner Katze schuppig und das Fell matt werden lassen.
- Folgeerkrankungen: Eine Niereninsuffizienz kann außerdem schnell Folgen für andere Organe haben und zu weiteren Erkrankungen führen. So können beispielsweise Bluthochdruck und Knochenbrüche vermehrt auftreten.
Niereninsuffizienz bei Katzen behandeln: Diagnose, Futter und Medikamente
Heilbar ist eine Niereninsuffizienz nicht. Allerdings gibt es Möglichkeiten und die Notwendigkeit, deine Katze zu behandeln. Die Umstellung kann aber aufwendiger und kostenintensiver sein.
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- Untersuchung: Der Tierarzt oder die Tierärztin deines Vertrauens wird zunächst das Blutbild und den Urin deiner Katze untersuchen, um genauen Aufschluss über die Erkrankung zu bekommen. Es wird für gewöhnlich auch der Blutdruck gemessen und zusätzlich per Ultraschall die Niere begutachtet. Mit schweren Fällen der Niereninsuffizienz geht oft eine Blutarmut einher.
- Ernährungsumstellung: Für die Behandlung der Niereninsuffizienz setzen Tierärzte spezielles Diätfutter für Katzen ein. Der Unterschied zu herkömmlichem, deutlich günstigerem Katzenfutter: Es enthält sehr hochwertige Eiweiße, die von einer nierenkranken Katze besser verdaut werden können. Gleichzeitig ist das Diätfutter kochsalzärmer und kalorienreicher, damit dein Vierbeiner seinen Energiebedarf auch bei kleineren Mahlzeiten decken kann.
- Medizin: Auch medikamentös kann bei einer Nierenerkrankung eingegriffen werden. Sprich dafür mit deinem Tierarzt oder deiner Tierärztin.