vg-wort
ANZEIGE
Verhalten hinterfragen

Katze hat Angst vor mir: Ursachen und was du tun kannst

Schwarzweiße Katze faucht während eines Besuchs beim Tierarzt
imago images / biky
Wenn du schon mal gedacht hast: „Meine Katze hat Angst vor mir“, solltest du dieser Sache unbedingt auf den Grund gehen. Dauerhaftes Angstverhalten bei Katzen kann ein Hinweis auf eine körperliche Erkrankung sein.

Wenn deine Katze in deiner Gegenwart Anzeichen von Angst zeigt, muss das nicht zwangsläufig etwas mit dir als Person zu tun haben. Häufig tritt Angst bei Katzen aufgrund körperlicher Ursachen auf, die du tierärztlich abklären lassen solltest.

Angstverhalten erkennst du zum Beispiel an einer geduckten Körperhaltung und angelegten Ohren. Besonders häufig ist es bei älteren Katzen zu beobachten, die im Alter einen eingeschränkten Seh- oder Hörsinn haben.

Die Angst kann aber auch auf Schmerzen im Bewegungsapparat oder auf hormonelle Störungen zurückzuführen sein.

Auch Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen, wie zum Beispiel das feline Immundefizienz-Virus, können ängstliches Verhalten bei Katzen auslösen.

Ist die Angst deiner Katze nicht auf eine Erkrankung zurückzuführen, entsteht sie häufig durch Veränderungen in ihrer Umgebung. Das können etwa ein Umzug in eine andere Wohnung, ein neues Familienmitglied oder eine neue Katze sein.

Auch langes Alleinsein oder ein plötzlich erhöhter Lärmpegel können bei deiner Katze Ängste auslösen.

So kannst du deiner Katze die Angst nehmen

Um deiner Katze die Angst zu nehmen, ist es wichtig, den ursprünglichen Auslöser zu finden und ihn in Zukunft möglichst zu vermeiden. Manche Dinge, wie zum Beispiel ein Tierarztbesuch oder der Transport in einer Box, machen deiner Katze vielleicht Angst, lassen sich auf Dauer aber nicht vermeiden.

ANZEIGE

Bemerkst du, dass deine Katze ängstlich ist, gib ihr ausreichend Zeit, sich wieder zu beruhigen. Bedränge sie in dieser Situation nicht. Fühlt sich deine Katze wieder sicher, wird sie von allein auf dich zukommen.

Stärke die Bindung zu deiner Katze und damit auch ihr Vertrauen zu dir, indem du gemeinsame Spieleinheiten oder ruhige Kuschelabende einplanst.

Auch hier ist es wichtig, dass du dich nicht aufdrängst und nicht gegen den Willen deiner Katze handelst. Das würde nur zusätzlichen Stress und weitere Ängste auslösen.

Achte genau auf die Körpersprache deines Tieres und reagiere entsprechend.

Mithilfe von Katzenpheromonen kannst du deinem Haustier ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Für die Anwendung zu Hause gibt es zum Beispiel Pheromon-Zerstäuber für die Steckdose.