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Im Winter

Katze fühlt sich kalt an: Symptome und Maßnahmen bei Unterkühlung

03.01.2010 marl katze kleinfuss spielt im schnee
imago images / biky
Wenn sich deine Katze kalt anfühlt, solltest du umgehend handeln. Denn eine Unterkühlung kann für deinen Vierbeiner schnell lebensgefährlich werden. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine Unterkühlung erkennst und was du dann tun solltest.

Eine Unterkühlung kann für Katzen lebensbedrohlich sein. Deshalb solltest du in diesem Fall möglichst schnell handeln. Allerdings ist nicht immer sofort klar, ob deiner Katze tatsächlich zu kalt ist. Die folgenden Symptome können darauf hinweisen.

Katzen haben normalerweise eine Körpertemperatur von 38,5 bis 39 Grad Celsius. Da die Körpertemperatur des Menschen rund ein Grad niedriger ist, fühlen sich Katzen für uns in der Regel warm an. Ist das Gegenteil der Fall, kann das für eine Unterkühlung sprechen.

Gewissheit gibt eine Messung mit dem Fieberthermometer. Bestreiche dazu die Spitze des Thermometers mit Vaseline und führe das Gerät vorsichtig in den After deiner Katze ein. Liegt die Temperatur unter dem Normalwert, ist die Katze zu kalt. Unter 37,5 Grad Celsius besteht sogar Lebensgefahr.

Weitere Anzeichen für eine Unterkühlung sind Atemprobleme sowie ein zu hoher oder zu niedriger Puls. Viele Katzen zittern außerdem, wenn ihre Körpertemperatur zu niedrig ist.

Was du tun kannst, wenn deine Katze unterkühlt ist

Vor allem Freigänger sind Wind und Wetter ausgesetzt und können zum Beispiel bei starkem Regen so durchnässt werden, dass sie unterkühlen. Aber auch Wohnungskatzen können betroffen sein, besonders nach Operationen oder bei sehr jungen oder alten Tieren.

Ist deine Katze durchnässt, reibe sie vorsichtig mit einem Handtuch trocken. Verwende auf keinen Fall einen Föhn, um das Tier nicht zusätzlich zu stressen. Wenn deine Katze es zulässt, kannst du sie danach in ein weiteres trockenes Handtuch wickeln.

Achte darauf, deine Katze langsam aufzuwärmen. Eine warme, aber nicht heiße Wärmflasche kann helfen, die Körpertemperatur behutsam zu steigern. Auch eine Infrarotlampe kann hilfreich sein. Achte in jedem Fall darauf, dass deine Katze nicht überhitzt oder sich verbrennt.

Gib deiner Katze lauwarmes Wasser zu trinken. Die Flüssigkeit kann dabei helfen, den Körper auch von innen langsam aufzuwärmen.

Bleibe auf jeden Fall die ganze Zeit bei deinem kleinen Patienten. Wenn sich der Zustand nicht bessert oder sogar verschlechtert, kontaktiere umgehend einen Tierarzt. Generell ist es sinnvoll, das Tier nach einer Unterkühlung vorsichtshalber in der Praxis vorzustellen.