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Vor allem im Winter

Katze friert: Wie du es erkennst und was du dagegen tun kannst

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imago images / YAY Images
Katzen frieren nicht so schnell wie Menschen, trotzdem kann Kälte den Tieren ab einem gewissen Grad zusetzen. Einige Anzeichen können darauf hindeuten. Dann gilt es, entsprechend zu handeln, um die Vierbeiner zu schützen.

Vor allem bei Freigängerkatzen, insbesondere bei älteren Tieren, kann es vorkommen, dass sie frieren.

Sobald die Temperaturen draußen etwas sinken, bildet sich bei Katzen, die häufig draußen sind, nach und nach ein dichter Winterpelz. So sind die Tiere gut auf sehr niedrige Temperaturen vorbereitet.

Sind Katzen gesund und fit, können sie grundsätzlich Temperaturen bis zu minus 20 Grad aushalten. Problematischer als die Kälte selbst sind für Freigängerkatzen vor allem Nässe und Zugluft. Durch diese Faktoren kann es bereits bei leichten Minusgraden zu einer Unterkühlung kommen.

Ältere Katzen frieren im Winter auch in der Wohnung schneller als ihre jüngeren und gesünderen Artgenossen. Für ältere Vierbeiner kann es schon dann zu kühl werden, wenn Menschen die Temperatur noch nicht als kalt empfinden.

Dass eine Katze friert, erkennst du vor allem an ihrer Körpersprache. Das Fell wird aufgeplustert, die Katze kauert sich zusammen und die Augen werden bis auf einen kleinen Schlitz geschlossen.

Was du tun kannst, wenn deine Katze friert

Wie du dich verhalten solltest, wenn deine Katze friert, hängt auch von ihrer Haltungsform ab.

Grundsätzlich gilt: Ein Tierarztbesuch ist sinnvoll, wenn du keinen erkennbaren Grund für das Frieren deiner Katze ausmachen kannst.

Freigängerkatzen sollte der Freigang im Winter nur dann verwehrt werden, wenn sie sehr alt oder deutlich immungeschwächt sind. Ansonsten solltest du dafür sorgen, dass Freigängerkatzen jederzeit Zugang zur Wohnung oder zu einem kältegeschützten Raum haben.

Wer seiner Katze nicht rund um die Uhr Zugang zur Wohnung ermöglichen kann, kann zum Beispiel auf ein beheizbares Katzenhaus zurückgreifen oder einen geschützten Unterschlupf in einer Scheune oder Garage schaffen.

Bei älteren Katzen, die im Winter frieren, kannst du deinem Haustier ein beheizbares Katzenkissen anbieten, damit du die Heizung in der Wohnung nicht vollständig aufdrehen musst. Achte darauf, dass das Kissen über einen automatischen Überhitzungsschutz verfügt.