Katze beruhigen: Diese Hausmittel und Tipps helfen
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Grundsätzlich ist es normal, dass auch Tiere manchmal Stress empfinden. Hausmittel und einfache Tricks können helfen, eine gestresste Katze zu beruhigen.
Katzenminze ist unter Katzenhaltern ein bekanntes Mittel. Die Echte Katzenminze, auch Echter Andorn genannt, gehört streng genommen nicht zur Familie der Minzen. Auf viele Katzen wirkt ihr Duft jedoch beruhigend.
Rückzugsorte sind essenziell. Katzen brauchen Plätze, die nur ihnen gehören, auch in kleinen Wohnungen. In Höhlen, etwa in Kratzbäumen, auf Kissen, auf Schränken oder in anderen gepolsterten Verstecken, können sie schlafen, zur Ruhe kommen und das Geschehen in der Wohnung aus sicherer Entfernung beobachten.
Ist deine Katze besonders gestresst, weil vielleicht ein Umzug oder ein Urlaub ansteht, können Pheromone helfen. Diese gibt es als Tropfen, Sprays oder Halsbänder zu kaufen. Die Botenstoffe werden von der Katze wahrgenommen und können ihr Wohlbefinden steigern.
Was bei Menschen hilft, kann auch deiner Katze bei Stress guttun: Lavendel ist ein beliebtes Hausmittel zur Beruhigung. Ein duftendes Lavendelkissen kann Vierbeinern Stress erleichtern. Achtung: Für manche Katzen ist der Geruch jedoch zu intensiv und dadurch unangenehm.
Ein besonders spannendes Mittel ist Katzenmusik. Auch auf Spotify gibt es Playlists mit beruhigender Musik für Fellnasen. Hochfrequente Klangwellen wirken sich positiv auf das Unterbewusstsein der Katze aus.
Das nachhaltigste Mittel gegen Stress ist jedoch Training. Es ist zwar zeitaufwendig, fördert aber auch die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Mit Hilfe von Clickern kann die Katze konditioniert werden und so auch den Umgang mit stressreichen Situationen lernen.
Ansonsten sind Leckerlis immer eine verlässliche Alternative. Bei neuem Besuch oder vielen Menschen in der Wohnung kann eine gestresste Katze oft sehr effektiv mit Snacks beruhigt werden. Streicheleinheiten dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.
Woran du Stress bei Katzen erkennst
Zunächst ist es wichtig festzustellen, ob und warum deine Katze gestresst ist. Dieser Stress kann sich unterschiedlich äußern. Dir als Halter fällt oft schnell auf, wenn sich das Verhalten deines Haustiers verändert.
Stress kann zum Beispiel durch einen Termin beim Tierarzt, viel Besuch zu Hause, einen Umzug oder den Einzug einer weiteren Fellnase ausgelöst werden.
Katzen sind sehr sensibel. Deshalb wirkt sich auch das Verhalten der Bezugsperson auf das Tier aus, und Stress kann sich auf die Katze übertragen. Bist du zu Hause gereizt und gestresst, übernimmt dein Tier möglicherweise diese Gefühle.
Wenn deine Katze rollig ist, geht das fast immer mit Stress einher. Lautes Miauen, unruhiges Verhalten oder Urinieren in der Wohnung können bei nicht kastrierten Tieren auf Rolligkeit und Stress hindeuten.
Bei Stress verhalten sich Katzen oft wie folgt: Sie verstecken sich, fauchen und kratzen, zeigen ein eher aggressives Verhalten, putzen sich vermehrt oder entwickeln Durchfall.
Es ist besonders wichtig zu beobachten, ob diese Symptome anhalten. Ist deine Katze oft oder dauerhaft gestresst, können auch andere Ursachen wie eine Krankheit dahinterstecken. In diesem Fall solltest du einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufsuchen.