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Gartenkraut

Ist Minze giftig für Katzen oder dürfen sie sie fressen? Das solltest du wissen

Cat on the mint shrub, , 12.06.2014, Copyright: xTwilight_Art_Picturesx Panthermedia11741499.jpg
imago images / Panthermedia
Minze ist für Katzen in der Regel nicht giftig, sie kann die Tiere allerdings in einen rauschähnlichen Zustand versetzen. Es gibt aber eine Ausnahme.

Minze ist nicht gleichzusetzen mit Pfefferminze, die nur eine Sorte der übergeordneten Pflanzengruppe darstellt. Auch ätherisches Minzöl ist so hoch dosiert, dass es in größeren Mengen bei Katzen zu Erbrechen führen kann. Dennoch ist nicht jede Minze so scharf wie Pfefferminze, und Katzen zeigen sich oft als große Fans der Kräuterpflanze.

Insbesondere Katzenminze trägt nicht umsonst ihren eindeutigen Namen. Manche geschlechtsreifen Katzen können gar nicht genug von ihr bekommen und wälzen sich unentwegt darin. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Minzart Duftstoffe wie Nepetalacton enthält, die Katzen ähnlich wie kurz vor der Paarung betören und sogar regelrecht berauschen können.

Zum einen entspannt das die Tiere, zum anderen wirkt es auch aktivierend und anregend, beispielsweise auf den Spieltrieb. Selbst ruhigere Vierbeiner kommen so schneller in Wallung.

Noch dazu halten die Duftstoffe Insekten wie Mücken und Zecken ab, was für Katzen ebenfalls einen sinnvollen Nutzen darstellt.

Frisst deine Katze Katzenminze, musst du zunächst keine Vergiftung befürchten. Die Minzart ist ungiftig, kann aber in größeren Mengen zu einer Magenverstimmung führen.

Eine Ausnahme ist die Polei-Minze, auch Mentha pulegium genannt, die mit ihrem scharfen Geruch schon wenig Gutes verheißt. Sie enthält das ätherische Öl Pulegon, das für Katzen – und auch für Menschen – giftig ist und zu Durchfall, Erbrechen und schlimmer noch zu Lähmungserscheinungen der Atemwege bis hin zum Tod führen kann.