Ist die Aglaonema giftig für Katzen? Das solltest du beachten
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Aglaonema ist sehr giftig für Katzen. Das betrifft alle Teile des Kolbenfadens, wie die Pflanze auch genannt wird. Der Kolbenfaden wird außerdem Commutatum, Pictum oder Modestum genannt und gehört zu den Aronstabgewächsen (Araceae).
Alle Teile, also Blüten, Stiele und Blätter, sind giftig. Sie enthalten Oxalsäure und Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Giftstoffe können schwere Leber- und Nierenschäden verursachen. Zudem entstehen Reizungen an den Schleimhäuten.
Erste Symptome einer solchen Vergiftung können Durchfall und Erbrechen sein. Wenn du gesehen hast, dass deine Katze von dieser Pflanze genascht hat, solltest du spätestens jetzt mit ihr zum Tierarzt oder zur Tierärztin gehen.
Weitere Symptome können Blutungen, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen sein. Ebenso kann es zu Schluckbeschwerden kommen. Unbehandelt kann es zum Tod des Tieres kommen.
Behandlung einer Vergiftung bei Katzen
Bemerkst du Symptome einer Vergiftung, musst du mit deiner Katze umgehend eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen. So könnte eine Behandlung aussehen. Auch wenn du nur den Verdacht hast, dass deine Katze sich vergiftet haben könnte, solltest du sofort eine tierärztliche Praxis aufsuchen. Nur eine schnelle Behandlung kann helfen, das Leben deines Tieres zu retten.
Weißt du, mit welcher Substanz sich deine Katze vergiftet hat, ist das für den Tierarzt oder die Tierärztin von Vorteil, denn dann kann gezielt behandelt werden.
Zunächst wird deine Katze allgemeinmedizinisch untersucht. Danach erfolgen gründlichere Untersuchungen der Schleimhäute oder es wird geprüft, ob weitere Erkrankungen vorliegen, die mit einer Vergiftung in Zusammenhang stehen können. Möglicherweise wird auch eine Blutanalyse durchgeführt oder es werden Röntgenaufnahmen gemacht, um die inneren Organe beurteilen zu können.
Eine Therapie erfolgt mit Medikamenten, die Erbrechen auslösen. Zusätzlich kann eine Magenspülung durchgeführt werden. Sind die Giftstoffe bekannt, kann gezielt mit einem Gegengift behandelt werden. Zur weiteren Unterstützung wird eine Infusion verabreicht. Auch die Gabe von Aktivkohle ist möglich, da sie die Giftstoffe im Körper bindet.
Wahrscheinlich bekommt deine Katze zusätzlich Medikamente gegen Schmerzen und Übelkeit. Sie wird vermutlich einige Zeit zur Beobachtung in der Tierarztpraxis bleiben müssen.