Ist Calla giftig? Gefahr für Hund, Katze und Mensch
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Die ursprünglich aus Afrika kommende Calla ist eine beliebte Zimmer- und Gartenpflanze. Du solltest die giftige Calla jedoch nur in Haus und Garten haben, wenn du keine Kinder oder Haustiere hast. Alternativ kannst du die Pflanze für Kinder und Tiere unerreichbar aufstellen.
Der Pflanzensaft der Calla befindet sich in der kompletten Pflanze und ist giftig. Der Saft kann zum Beispiel durch einen Schnitt an der Pflanze, aber auch einfach an den Blattspitzen austreten. Er wird als gering giftig eingestuft, trotzdem solltest du bei Kontakt mit dem Gift eine Ärztin oder einen Arzt kontaktieren.
Wenn du die Pflanze zur Pflege berühren musst, solltest du deshalb Handschuhe tragen. Bei der Aufnahme in den Körper kann die Calla verschiedene Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Der Giftstoff wirkt lähmend auf das Nervensystem und es kann zu Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen, Husten und Durchfall kommen. Größerer Verzehr kann außerdem zur Schädigung der Magenschleimhaut führen.
Das Gift der Calla greift besonders Schleimhäute an. Es kann deshalb zu Schleimhautreizungen mit Schwellungen und Blasenbildung kommen. Des Weiteren können Schmerzen auftreten. Bei Kontakt mit der Haut kann das Gift Hautreizungen hervorrufen.
Auch für Hunde und Katzen ist die Calla giftig. Der Verzehr kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Diese sind zwar selten tödlich, aber dennoch sehr unangenehm für die Tiere. Stell die Pflanze am besten unerreichbar für deine Tiere auf. Achte bei der Pflege der Pflanze darauf, dass der Saft nicht mit den Sachen der Haustiere in Berührung kommt. Kontaktiere im Zweifelsfall eine Tierärztin oder einen Tierarzt.