vg-wort
ANZEIGE
Beliebte Zimmerpflanze

Ist Bonsai giftig für Katzen? Alle Infos

Die meisten Arten des Bonsai sind für Katzen nicht giftig. Es gibt allerdings Ausnahmen.
imago images / Hans Lucas
Wenn du wissen möchtest, ob dein Bonsai für deine Katzen giftig ist, dann kommt es auf die genaue Art der Pflanze an. Denn hier kann es Unterschiede geben.

Katzen lieben Zimmerpflanzen und erkunden diese meist neugierig. Nicht selten knabbern sie dabei an den Blättern. Auch der Bonsai ist eine beliebte Pflanze für dein Zuhause. Spätestens dann, wenn du dir einen kaufen willst, ist es im Katzenhaushalt wichtig, über seine Giftigkeit Bescheid zu wissen.

Ob der Bonsai giftig für deine Katze ist, hängt von der genauen Art ab. Die Art Polyscias Roble gilt als ungiftig für Haustiere.

Der Bonsai Ficus ist eine häufige Variante der beliebten Zimmerpflanze. Diese ist für Katzen giftig. Der Saft der Pflanze reizt trockene Haut und der Verzehr der Blätter kann zu Beulen auf ebendieser führen. Allerdings ist der Bonsai Ficus nicht hochgiftig. Beim Verzehr der Blätter leiden die Katzen unter Magenschmerzen und Durchfall. Der Kontakt mit dem Saft der Pflanze kann bei den Vierbeinern auch zu Reizungen auf der Haut führen.

Zudem können einige der Chemikalien wie Pestizide oder Düngemittel, die bei der Pflege von Bonsai-Pflanzen verwendet werden, giftig sein, wenn sie von Katzen aufgenommen werden. Daher solltest du stets vorsichtig sein.

So schützt du deine Katze vor giftigen Zimmerpflanzen

Handelt es sich bei deinem Bonsai um einen Ficus, dann solltest du deine Katze davon fernhalten. Auch andere Zimmerpflanzen, wie Kalanchoe, können für die Vierbeiner gesundheitsschädlich sein. Daher ist ein richtiger Umgang wichtig.

Wenn du einen Bonsai Ficus oder andere Pflanzen besitzt, bei denen du dir unsicher über die Giftigkeit bist, dann ist der Standort ausschlaggebend. Platziere die Zimmerpflanzen so gut es geht außerhalb der Reichweite der Katze. Das kann auf einem Schrank sein oder auf einem schmalen Regal, das deine Katze schwer erreichen kann. Noch ratsamer ist es, ganz auf giftige Zimmerpflanzen zu verzichten. Auf diese Weise entgehst du dem Risiko.

Kommt deine Katze mit den Pflanzen in Kontakt, dann beobachte das Verhalten. Bei ungewöhnlichen Symptomen, die auf eine mögliche Vergiftung hinweisen könnten, solltest du immer einen Tierarzt oder eine Tierärztin konsultieren.