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Pflegeleichte Sukkulente

Ist Bogenhanf giftig für Katzen? Alle Infos

Katze liegt neben Pflanze
Katze liegt neben Pflanze (Bild: Pixabay/Dimitri Houtteman)
Bogenhanf ist eine pflegeleichte Sukkulente, sie wird jedoch für Katzen als giftig eingestuft. Da die Pflanze in vielen Wohnungen zu finden ist, sollten Sie besonders bei Tieren im Haushalt, die sich gerne an Pflanzen zu schaffen machen, aufpassen.

Grundsätzlich gelten alle Teile der Pflanze als giftig. Sie enthalten Saponine, die in größeren Mengen zum Zerfall der roten Blutkörperchen führen können.

Besonders Katzen neigen dazu, an den fleischigen und eher dicken Blättern der Sukkulente zu knabbern.

Eine Vergiftung nach dem Fressen der Pflanze äußert sich bei Katzen durch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe. Diese Beschwerden ähneln den Symptomen, die auch bei Menschen nach dem Verzehr der Pflanze auftreten können.

Während die Vergiftungserscheinungen bei Katzen meist auf Beschwerden des Verdauungstrakts beschränkt bleiben, kann das Knabbern an der Pflanze für kleinere Nager bereits tödlich enden.

Was tun, wenn deine Katze Bogenhanf gefressen hat?

Hast du den Verdacht, dass sich deine Katze nach dem Knabbern oder Spielen am Bogenhanf vergiftet haben könnte, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Trotzdem kannst auch du selbst bereits erste Maßnahmen ergreifen.

Versuche umgehend, mögliche Pflanzenreste aus dem Maul des Tieres zu entfernen.

Darüber hinaus kannst du versuchen, das Maul mit klarem, stillem Wasser auszuspülen.

Verzichte darauf, bei deinem Tier einen Würgereiz auszulösen. Solche Maßnahmen können die Beschwerden verschlimmern und bergen zusätzlich die Gefahr des Verschluckens oder Erstickens.

Falls du unsicher bist, wie du dich verhalten sollst, kann dir deine Tierarztpraxis bereits vor dem Auftreten erster Symptome oder bei ersten Anzeichen telefonisch weiterhelfen.