Ist Alocasia giftig für Katzen? Das solltest du wissen
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Alocasia soll giftig für deine Katze sein? Wenn dich diese Aussage verwundert, hast du vielleicht schon einmal gehört, dass die Blätter der Pflanze in den heimischen Tropen sogar gegessen werden. Doch hat die Pflanze in deinem Zuhause einen großen Haken: Sie ist nämlich ungekocht. Und in diesem Zustand hat sie weder im Mund eines Kindes noch deiner Katze etwas verloren.
Denn so schön die Alocasia auch nach Urlaub anmutet, verbergen sich je nach Reiseland, in das du gerne fährst, auch immer mal wieder versteckte Gefahren – in dem Fall der Alocasia eine leicht giftige Pflanze.
In einem Katzenhaushalt hat die Pflanze, die aufgrund der Blättergröße auch gerne als Elefantenohr oder alternativ auch als Pfeilblatt bezeichnet wird, also nichts zu suchen.
Denn neigt auch deine Miez dazu, an den Blättern und Stängeln von Pflanzen zu knabbern, tust du ihr mit einer Alocasia nichts Gutes. Denn sowohl die Samen als auch Blätter und Blüten enthalten Giftstoffe, die zu unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden bei Katze und Mensch führen können.
Noch dazu hat es selbst der Pflanzensaft der Alocasia in sich und kann die Haut reizen. Topfst du so eine Pflanze um, solltest du nicht ohne Handschuhe ans Werk gehen. Kommt deine Katze mit den Pflanzensäften in Berührung, können diese auch ihre Schleimhäute reizen und zu Entzündungen führen.
Hängst du die Pflanze in einen Pflanzen-Aufhänger, hast du eine größere Chance, dass deine Katze dort nicht herankommt. Dennoch solltest du kein Risiko eingehen.
Auch andere beliebte Pflanzen sind giftig für deine Katze
Allein von der Alocasia gibt es mehr als 70 verschiedene Arten, darunter die Alocasia sanderiana als bekannteste und beliebteste. Keine davon eignet sich für einen Katzenhaushalt. Doch auch andere Pflanzen, die du vielleicht gerne in deinem Zuhause oder Garten siehst, sind für Katzen gefährlich.
Dazu gehören Orchideen und Drachenlilien. Auch Zimmerpflanzen wie Ficus, Einblatt und Bogenhanf haben nichts in Katzennähe zu suchen. Sie können dein Tier an bestimmten Körperstellen oder eben auch den Magen-Darm-Trakt reizen und zu Vergiftungen führen. Krämpfe, Erbrechen und Durchfall sind die Folgen.
Tatsächlich ist die Liste an Gartenpflanzen, die du mit freilaufender Katze vermeiden solltest, recht lang. Beliebte Pflanzen wie Chrysanthemen, Efeu, Narzissen und Rhododendron gilt es unter anderem zu meiden.
Willst du extra eine Zimmerpflanze für deine Katze aufstellen, hat sich Katzengras bewährt und hilft deinem Vierbeiner dabei, verschluckte Fellknäuel besser aus dem Körper zu bekommen.
Auch Zyperngras und Zimmerbambus sind für Katzen geeignet, allerdings etwas scharfkantiger, weshalb eine größere Verletzungsgefahr besteht.