Hyazinthe giftig? Risiken für Katze, Hund & Mensch
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Im Frühjahr blühen sie in Vorgärten und Blumenrabatten – weiße, pinke oder lilafarbene Hyazinthen. So schön die Zierpflanze auch aussieht, solltest du vor allem Kleinkinder und Haustiere von ihr fernhalten. Denn: Hyazinthen sind leicht giftig.
Die Pflanze beinhaltet mehrere Scharfstoffe, darunter Calciumoxalat. Durch den Kontakt mit der Pflanze oder ihrer Zwiebel kann es zu allergischen Hautreaktionen, der sogenannten Hyazinthenkrätze, kommen.
Der Verzehr einer Hyazinthe kann bei Kindern zu leichten bis mittelschweren Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen führen. Darüber hinaus kann es zu Schleimhautreizungen, Schluckbeschwerden und Speichelfluss kommen.
Auch Pferde, Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen sowie Hamster und Vögel bekommen beim Verzehr einer Hyazinthe Magen-Darm-Probleme.
Alle Hyazinthenarten werden als leicht giftig eingestuft. Auch die Mini-Hyazinthe, die sogenannte Traubenhyazinthe, ist giftig und ruft bei Kontakt oder Verzehr dieselben Symptome bei Kindern und Tieren hervor.
Übrigens: Der Duft von Hyazinthen ist nicht giftig – im Gegenteil: Hyazinthenduft soll sich positiv auf das Gemüt auswirken und entspannen. Gleichzeitig gibt es Menschen, die den Geruch nicht vertragen, da sie empfindlich auf ihn reagieren.