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Alle Rassen betroffen

Harnsteine bei Katzen: Symptome und Therapiemöglichkeiten

Junge Hauskätzchen - Katzen PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY ( myfa000323)
imago images / AFLO
Harnsteine treten bei allen Katzenrassen auf und betreffen vor allem Tiere, die in der Mitte des Lebens stehen. Die Nieren reinigen das Blut. Während dieses Vorgangs kommen auch Mineralien ins Blut. Werden es zu viele, bilden sich Harnsteine.

Harnsteine können an unterschiedlichen Stellen im Körper der Katze vorkommen: im Nierenbecken, im Harnleiter, in der Harnblase oder in der Harnröhre. Bei Katzen treten meist zwei Arten von Harnsteinen auf. Die Struvite, das sind Magnesium-Ammonium-Phosphat-Salze, oder Steine aus Kalzium.

Ein häufiges Symptom für Harnsteine ist, dass die Katze sehr oft kleine Mengen Urin ablässt. Sie hat dabei Schmerzen und zeigt das durch lautes Miauen beim Harnlassen. Ist der Urin deines Hautieres blutig, deutet das wahrscheinlich auf Harnsteine hin. Pinkelt deine Katze unkontrolliert überall hin, kann sie ihren Urin nicht mehr halten. Auch das ist ein Alarmsignal für Harnsteine. Deutet deine Katze Rückenschmerzen an, kann das auch ein Symptom für Harnsteine sein. Die sitzen in den Nieren und führen zu Scheinschmerzen im Rücken.

Wenn dein Liebling gar keinen Urin mehr absetzen kann, wird es gefährlich. Die Katze frisst auch nicht mehr und hat einen dicken, aufgeblähten, schmerzhaften Bauch. Der Harnleiter ist durch Steine verstopft. Geh umgehend zum Tierarzt.

Harnsteine bei Katzen behandeln: diese Optionen gibt es

Katzen trinken wenig und bilden sehr konzentrierten Harn, der viele Mineralstoffe enthält. Daher kommen Harnsteine bei den Vierbeinern häufig vor. Dein Tierarzt hat die richtige Behandlung, damit das Tier schnell wieder gesund wird.

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Hast du den Verdacht, dass deine Katze Harnsteine hat, geh bitte sofort zum Tierarzt. Er wird einen Harntest und ein Röntgen machen, um die richtige Diagnose zu stellen. Leidet deine Katze an Struviten, kann eine Ernährungsumstellung reichen, um die Steine loszuwerden. Mit speziellem Futter lösen sie sich in drei bis sechs Wochen auf.

Blasensteine müssen operativ entfernt werden. Das ist kein schwerer Eingriff und dein Vierbeiner wird danach wieder gesund. Damit keine neuen Harnsteine entstehen, solltest du deiner Katze zukünftig Diätfutter geben und darauf achten, dass sie genug trinkt.

Stelle deiner Katze mehrere Katzenklos zur Verfügung, damit sie jederzeit Urin absetzen kann. Geh regelmäßig mit deinem Vierbeiner zur Kontrolluntersuchung zum Tierarzt.