Grannen bei Katzen: Das solltest du wissen
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Freilaufende Katzen führen ein großartiges Leben. Sie können Mäuse fangen und Wälder durchstreifen, wann immer sie wollen. Doch selbst auf dem Land in der freien Natur lauern einige Gefahren. Dazu gehören auch Grannen auf den Wander- und Spazierwegen deines Fellfreunds.
Grannen umschließen das Korn verschiedener Getreidearten und Wildgräser. Vor allem ihre kleinen Widerhaken sind tückisch. Denn lösen sich die Grannen von den Ähren, können sie sich durch ebendiese Widerhaken im Fell deiner Katze verfangen.
Die Pflanzenteile findest du allerdings nicht nur auf landwirtschaftlichen Feldern oder Böden. Denn lösen sich Grannen beispielsweise bei der Ernte, fliegen sie gerne einige Meter weit. Das Problem bei Grannen ist vor allem ihre Größe: Denn freilaufende Tiere wie Katzen können sie schnell einatmen, sodass sie in der Nase stecken bleiben. Auch Augen und Ohren sind nicht davor gefeit.
Entdeckst du diese Pflanzenteile nicht sofort in Nase oder Ohren, um sie zu entfernen, können sich Entzündungen entwickeln. Das Trommelfell wird in Mitleidenschaft gezogen. Über die Atemwege können Grannen sogar bis in die Lungen wandern. Im Auge droht eine Bindehautentzündung.
So harmlos Grannen zunächst erscheinen mögen, können sie sich außerdem durch das Fell in die Haut deiner Katze bohren. Folglich entstehen Entzündungen oder Abszesse. Gerade zwischen den Zehen an den Pfoten tritt das häufiger auf.
Grannen bei Katzen entdeckt: So kannst du reagieren
Sind Grannen direkt in Körperöffnungen deiner Katze eingedrungen, solltest du lieber den Tierarzt oder die Tierärztin aufsuchen, anstatt selbst mit einer Pinzette herumzuhantieren. Du könntest deinen Vierbeiner zusätzlich verletzen.
Achte nach Ausflügen deiner Katze in die Natur auf die Körpersprache deines Tieres. Muss der Vierbeiner viel niesen oder versucht sich durch Schütteln oder Kratzen scheinbar von einem Fremdkörper zu befreien? Katzen schlecken auch vermehrt Stellen, an denen sie etwas stört.
Konntest du Grannen ausfindig machen, stellt sich die Frage, ob du die hartnäckigen Pflanzenteile selbst entfernen kannst. An äußeren Körperstellen kannst du vorsichtig vorgehen, musst aber auf die Widerhaken achten und – wenn möglich – die betroffene Stelle reinigen.
Vermutest du Grannen, die sich innerlich in deiner Katze verfangen haben, steht ein Besuch beim Tierarzt oder der Tierärztin an. Suche außerdem regelmäßig das Fell deiner Katze nach Grannen ab. Das kannst du mit einer Bürsteinheit verbinden.