Bekommen Katzen ihre Tage? Alles über den Zyklus der Katze
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Auch Katzen durchlaufen eine Art Menstruationszyklus, der ihre Geschlechtsreife zeigt. Dieser unterscheidet sich jedoch stark von einer normalen menschlichen Periode.
Die erste sogenannte Rolligkeit tritt meist bereits im Alter von vier bis zwölf Monaten auf. Die Katze ist dann geschlechtsreif und paarungsbereit. In dieser Phase ihres Zyklus schüttet sie vermehrt Sexualhormone wie Östrogen aus.
Wie früh und wie häufig deine Katze rollig wird, hängt stark von äußeren Einflüssen ab. Dazu zählen die Tageslichtdauer, die Jahreszeit, die Rasse und der Gesundheitszustand.
Typische Symptome, die darauf hindeuten, dass deine Katze gerade rollig ist, sind vermehrtes Rollen und Wälzen auf dem Boden, Reiben und Markieren an Gegenständen sowie lautes Miauen. Häufig tritt in dieser Zeit auch Appetitverlust auf.
Eine typische Blutung gibt es bei Katzen nicht. Im Gegensatz zum Menschen wird die Gebärmutterschleimhaut bei Katzen nicht abgestoßen. Dennoch ist es möglich, dass die Katze in dieser Zeit etwas Blut verliert. Häufig sind dann ein paar Tropfen im Katzenklo zu finden. Das ist ganz natürlich.
Dieses Verhalten kann zwischen drei und sieben Tagen andauern. Nach 15 bis 28 Tagen beginnt der Zyklus erneut. Paart sich deine Katze nicht, werden die Abstände zwischen den Zyklen geringer und es kann zu einer Dauerrolligkeit kommen.
Wann eine Kastration bei Katzen sinnvoll ist
Wenn du dich mit dem Zyklus deiner Katze auseinandergesetzt hast, stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach der Kastration. Das solltest du über den Eingriff wissen.
Aufgrund der hohen Lichteinstrahlung und der erhöhten Temperatur leiden Hauskatzen häufig unter einer Dauerrolligkeit. Das liegt daran, dass die Bildung von Sexualhormonen bei Katzen stark durch Licht- und Temperaturverhältnisse beeinflusst wird.
Eine solche Dauerrolligkeit kann die Gesundheit deiner Katze stark beeinträchtigen. Das Risiko für hormonelle Erkrankungen wie Zysten, Gebärmutterentzündungen oder Tumore steigt deutlich an.
Wenn du also kein Interesse daran hast, Katzen zu züchten, ist eine Kastration eine gute Möglichkeit, die Gesundheit deiner Katze zu schützen. Zudem werden kastrierte Katzen im Vergleich zu unkastrierten Tieren meist deutlich älter, da sie näher am Zuhause bleiben und dadurch weniger Gefahren ausgesetzt sind.
Im Idealfall findet die Kastration zwischen dem vierten und dem siebten Lebensmonat statt. Bei dem kurzen Eingriff werden die Eierstöcke der Katze entfernt, damit sie nicht mehr paarungsfähig ist. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tierarztpraxis kannst du dein Haustier wieder abholen.