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Medikament für Menschen

Aspirin: Warum deine Katze es nicht einnehmen sollte

Haustier - Katze - Hauskatze Salzburg, 21. 03. 2022 Haustier - Katze - Hauskatze *** Pet cat house cat Salzburg, 21 03 2022 Pet cat house cat
imago images / SKATA
Deiner Katze solltest du auf keinen Fall Aspirin verabreichen, denn dieses ist giftig für das Tier. Schmerzen sollten immer fachärztlich behandelt werden.

Aspirin ist ein bekanntes Schmerzmittel, das vorrangig für den Menschen eingesetzt wird, um Kopfschmerzen und Fieber zu bekämpfen. In manchen Fällen kann Aspirin auch für Tiere genutzt werden, doch bei deiner Katze ist dies keine gute Idee.

Manchmal wird Aspirin verwendet, um Blutgerinnseln bei Katzen vorzubeugen. Doch eigenmächtig und ohne fachärztliche Rücksprache solltest du Aspirin niemals nutzen, um Beschwerden bei Katzen zu lindern oder Krankheiten zu behandeln.

Aspirin enthält Acetylsalicylsäure. Katzen können diese nur eingeschränkt ausscheiden, sodass sie sich im Körper ansammelt und die Gefahr einer Vergiftung entsteht. Eine Dosis von 25 mg pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich kann bei einer Katze bereits tödliche Folgen haben.

So äußert sich eine Aspirin-Vergiftung bei deiner Katze

Hat deine Katze sich die Aspirin-Packung vom Tisch geschnappt und die Tabletten gefressen, solltest du eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen. Aktivkohle kann zudem den Wirkstoff im Körper des Tieres binden.

Vier bis sechs Stunden nach Einnahme des Aspirins können bereits Vergiftungssymptome auftreten.

  • Die Katze kann Atemnot erleiden oder stark hecheln.
  • Auch Erbrechen und Durchfall sind Anzeichen für eine Überdosis des Medikaments.
  • Deine Katze kann nach der Einnahme von Aspirin Fieber bekommen oder benommen wirken.
  • Nimmt eine Katze über längere Zeit zu viel Aspirin zu sich, kann sich dies durch Krampfanfälle, Nierenschäden und Sauerstoffmangel in den Zellen bemerkbar machen.