Warum dein Hund dich ableckt – und wann es kritisch wird
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Viele Hunde begrüßen uns mit einem feuchten Schlecker oder lecken uns beim Kuscheln über die Hand. Das wirkt für manche eklig, für andere liebevoll – dahinter steckt immer eine Botschaft. In den allermeisten Fällen musst du dir keine Sorgen machen, denn dein Hund zeigt dir damit Nähe und Vertrauen. In einem bestimmten Fall ist genaues Hinsehen aber wichtig.
Hund schleckt dich ab: Die 5 wichtigsten Gründe fürs Abschlecken
- Zuneigung und Freude: Leckt dein Hund dein Gesicht oder deine Hände, freut er sich meist einfach, dich zu sehen. Gerade beim Kuscheln ist das oft ein deutliches Zeichen von Liebe und einem engen Vertrauensverhältnis.
- Körper- und Fellpflege: Nach dem Spaziergang putzt dein Hund seine Pfoten, indem er sie ableckt. So reinigen sich Hunde auch gegenseitig. Schleckt er dich ab, kann das bedeuten, dass er dich wie ein Mitglied seines „Rudels“ pflegen möchte.
- Beschwichtigung und Unterordnung: Besonders junge Hunde lecken, um Konflikte zu entschärfen. So zeigen sie: „Ich meine es friedlich und erkenne dich als ranghöher an.“ Auch wenn du laut wirst oder gestresst wirkst, kann dein Hund dich durch Abschlecken zu beruhigen versuchen.
- Spielaufforderung: Manchmal heißt Abschlecken einfach: „Mir ist langweilig, beschäftige dich mit mir.“ Reagierst du immer darauf, verstärkst du dieses Verhalten. Ignorierst du es konsequent, wird dein Hund weniger aufdringlich um Aufmerksamkeit betteln.
- Versuch, eine Wunde zu versorgen: Im Hundespeichel stecken Enzyme, die Bakterien angreifen und eine Wunde reinigen können. Hat dein Hund Schmerzen oder bemerkt eine Verletzung, leckt er instinktiv an der betroffenen Stelle. Leckt er an dir, kann er versuchen, eine vermeintliche Wunde zu „behandeln“.
Hund schleckt richtig oft: Hinweis auf gesundheitliches Problem
Wenn dein Hund plötzlich deutlich häufiger leckt, kann das ein Hinweis auf ein gesundheitliches Problem sein. Putzt er ständig dieselbe Körperstelle, solltest du ihn zur Sicherheit von einer Tierärztin oder einem Tierarzt untersuchen lassen.
Dahinter können zum Beispiel Allergien, Entzündungen, starker Stress oder altersbedingte Veränderungen stecken. Beobachte dein Tier deshalb genau: Wirkt das Schlecken wie ein liebevolles Ritual oder eher zwanghaft und ungewöhnlich intensiv?
Nimm dir in solchen Momenten kurz Zeit, die Situation zu deuten. So erkennst du besser, ob dein Hund dir gerade seine Zuneigung zeigt – oder ob er dir möglicherweise still signalisiert, dass es ihm nicht gut geht.
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