Durchschnittsalter Katzen: So alt werden Hauskatzen
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Das Durchschnittsalter von Katzen hängt unter anderem von der Haltungsform ab. Bei einer Freigängerkatze, die sich vielleicht sogar noch selbst versorgt, sind es etwa 6 Jahre. Sie ist durch den Straßenverkehr, aber auch ansteckenden Krankheiten einer größeren Gefahr ausgesetzt.
Das Durchschnittsalter einer Wohnungskatze oder einer Katze, die tagsüber draußen, aber nachts im Haus ist, beträgt etwa 15 Jahre. Es gibt seltene Ausreißer mit bis zu 25 Jahren, Siamkatzen haben beispielsweise eine etwas höhere Lebenserwartung.
Es existiert kein eindeutiger wissenschaftlicher Konsens über das Verhältnis zwischen dem Alter von Katzen und dem von Menschen. Es gibt lediglich eine grobe Einordnung.
Die ersten beiden Lebensjahre einer Katze sind etwa 25 Menschenjahre. Für jedes weitere Katzenjahr sollte man 4 Menschenjahre addieren.
Die Babyzeit bei Katzen endet nach etwa einem Monat. Sie sind mit 6–8 Monaten geschlechtsreif und erreichen ungefähr mit dem 24. Lebensmonat das Erwachsenenalter.
Mit 7 bis 10 Jahren werden die Fellnasen allmählich zu rüstigen Senioren. Diese groben Abgrenzungen sind wichtig für dich als Besitzer, damit du die Pflege und Versorgung entsprechend anpassen kannst. Ältere Katzen haben beispielsweise andere Bedürfnisse an Futter und sind anfälliger für bestimmte Leiden.
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Was du tun kannst, damit deine Katze möglichst lange lebt
Eine gute und an die individuellen Bedürfnisse des Tiers angepasste Pflege ist eine der Voraussetzungen für ein langes und glückliches Katzenleben. Für dich als Besitzer gibt es das ein oder andere zu beachten.
- Mit am wichtigsten ist eine umfassende medizinische Versorgung. Die Katze sollte regelmäßig für Check-Ups zum Tierarzt gebracht werden, der dabei Krankheiten im besten Fall früh genug erkennen kann. Das Tier sollte grundsätzlich up to date mit allen Impfungen sein. Um dabei den Überblick zu behalten, empfiehlt sich das Führen eines Impfbuchs.
- Für qualitativ hochwertige Nahrung, die das Alter und eventuelle Vorerkrankungen berücksichtigt, sollte ebenfalls gesorgt werden. Katzen benötigen täglich Fleisch und im Idealfall Nassfutter.
- Wichtig ist auch, dass du als Besitzer auf die Trinkmenge der Katze achtest. Katzen neigen gerade an warmen Sommertagen zu Dehydration und brauchen einen gewissen Anreiz, um ausreichend zu trinken. Dabei können ein Trinkbrunnen und das vorher erwähnte Nassfutter helfen.
- Die Katze sollte nicht an Übergewicht leiden, weil es das Risiko für Diabetes und Arthrose erhöhen kann. Wiegt eine Katze zu wenig, kann das in manchen Fällen das Immunsystem schwächen oder auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten.
- Die Umgebung sollte katzensicher gemacht werden. Dazu zählt, für Katzen giftige Pflanzen aus der Wohnung zu entfernen, den Balkon abzusichern und keine spitzen Gegenstände herumliegen zu lassen. Ebenfalls solltest du dich fragen, ob eine Freigängerkatze in der Nähe einer stark befahrenen Straße sinnvoll ist. Auch Hauskatzen können ein langes und glückliches Leben führen, wenn für genug Unterhaltung und Abwechslung gesorgt wird.
- Als Besitzer solltest du es vermeiden, die Katze zu stressen und für eine liebevolle Umgebung sorgen. Katzen kommen gern selbst auf Menschen zu, um sich Kuscheleinheiten abzuholen und brauchen einen Rückzugsort für ausgedehnte Nickerchen.
- Kastration bei männlichen Katzen kann ihr Jagdgebiet deutlich verkleinern. Außerdem führt es bei manchen zu weniger aggressivem Revierverhalten und damit zu weniger Kämpfen mit Artgenossen.