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„Sie brauchen Verlässlichkeit”

Katzenbetreuung: Welche Möglichkeiten es gibt, wenn du in den Urlaub fährst

Wenn du in Urlaub fährst, sollte gut für deine Katze gesorgt sein.
Wenn du in Urlaub fährst, sollte gut für deine Katze gesorgt sein. Getty Images/Luis Alvarez
Wer in den Urlaub fährt, sollte die Katzenbetreuung gut planen. Vertraute Abläufe helfen deiner Katze enorm – doch auch Tierpensionen können eine Lösung sein.

Die Reise ist gebucht, die Vorfreude groß. Doch was passiert in dieser Zeit mit der Katze? Für sie ist es meistens am angenehmsten, wenn sie in ihrem Zuhause bleiben kann. Die gewohnte Umgebung und vertraute Abläufe vermitteln ihr Sicherheit.

„Katzen brauchen nicht ständig Beschäftigung, aber sie brauchen Verlässlichkeit“, erklärt die Biologin Birgit Rödder. Wenn du die Betreuung für dein Haustier während deiner Abwesenheit sorgfältig planst, kannst du entspannter losfahren.

Reiseplanung mit Katze: Drei zentrale Fragen

1. Wer kann sich um die Katze kümmern?

Grundsätzlich kommt jede Person infrage, die ausreichend Zeit hat. Ob Freundin, Verwandte, Nachbarn oder eine professionelle Katzensitterin: Am besten lernst du gemeinsam mit deiner Katze die betreuende Person schon vor dem Urlaub bei mehreren Besuchen kennen. So kann sie die Eigenheiten des Tiers beobachten, sich mit ihm anfreunden und Routinen üben. Auf diese Weise lassen sich laut Rödder Stress für die Katze reduzieren und eine gute Versorgung sicherstellen.

2. Was sollte der oder die Betreuende wissen?

Je mehr die Betreuungsperson über deine Katze und ihre Bedürfnisse weiß, desto besser. Gib deshalb genaue Hinweise zu Art, Häufigkeit und Menge des Futters. Informationen zu festen Abläufen, typischen Verhaltensweisen, Lieblingsspielen und Rückzugsorten sind ebenfalls wichtig. Notiere außerdem unbedingt die Telefonnummer der Tierarztpraxis.

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3. Wie oft sollte jemand die Katze besuchen?

Wenn du unterwegs bist, sollte ein- bis zweimal täglich jemand nach deiner Katze sehen. Dabei braucht es genug Zeit zum Spielen, Füttern sowie zum Reinigen der Katzentoilette und der Näpfe. Noch idealer ist es in vielen Fällen, wenn die Betreuungsperson für den Zeitraum bei dir wohnt, also „auch über Nacht bleibt und zur gewohnten Routine beiträgt“, so Birgit Rödder.

Tierpension für Katzen: Wann ist sie geeignet?

Als Alternative zur häuslichen Betreuung kannst du deine Katze in einer Tierpension oder in einer anderen Wohnung unterbringen. Ein Plus dieser Variante: In der Regel ist dort ständig jemand anwesend, der nach dem Tier sieht.

Ob diese Lösung für deine Katze passt, hängt davon ab, wie empfindlich sie auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagiert. Das sollten Halterinnen und Halter vorsichtig testen – beispielsweise, indem die Katze zunächst nur einige Tage an einem anderen Ort verbringt, also einen kurzen Probeaufenthalt macht.

Ob die Situation für die Katze belastend ist, lässt sich laut Rödder beobachten. „Dann ziehen sich Katzen zurück und wirken angespannt“, erklärt die Katzenexpertin vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Wirkt die Katze nach deiner Rückkehr gelöst – etwa indem sie neugierig herbeikommt oder sich entspannt ausstreckt –, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass ihre Bedürfnisse berücksichtigt wurden. Daran könne man eine gelungene Betreuung erkennen, so Rödder.

Tipp: Zieht deine Katze für die Urlaubszeit um, können vertraute Dinge ihr zusätzlich Halt geben – zum Beispiel ein T-Shirt von dir, die gewohnte Kuscheldecke, Lieblingsspielzeug sowie das übliche Futter und die bekannte Katzenstreu.