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Was tun, wenn der Hund Durchfall hat? Schnelle Tipps

Tierarzt und Assistentin lesen Unterlagen (mr) - McPPUW
Vorzeile: Durchfall beim Hund: Das kannst du tun Wenn dein Hund unter Durchfall leidet, solltest du schnell Maßnahmen ergreifen. So unterstützt du seine Heilung. Zu den Hausmitteln zählen Schonkost, genügend Wasser und kleine Portionen. Setze das Füttern nicht aus. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gilt Fasten bei Durchfall als überholt. Tierärzte und Tierkliniken erklären dazu: Beim Fasten wird den Darmzellen Energie entzogen, wodurch sie wichtige Nährstoffe nicht effizient aufnehmen können und im schlimmsten Fall absterben könnten. Damit dein Hund nicht dehydriert, versorgst du ihn mit ausreichend Wasser. Um den Elektrolythaushalt stabil zu halten, kannst du Elektrolytlösungen aus der Apotheke ins Wasser mischen. Forciere die Trinkaufnahme, indem du zum Beispiel wenig gesalzene, selbst gekochte Fleischbrühe ins Wasser gibst. Füttere deinen Hund mit Schonkost. Das Futter sollte in vier bis sechs kleinen Portionen über den Tag verteilt gereicht werden. Geeignet sind zum Beispiel: gekochter weißer Reis, gekochtes fettfreies Huhn oder Pute, eine selbst gekochte Morosche Karottensuppe. Diese beruhigen den Darm. Joghurt, ein geriebener Apfel oder geschrotete Leinsamen fördern gute Darmbakterien. Verabreiche deinem Hund keine menschlichen Medikamente wie Kohletabletten oder ähnliche Mittel. Tierärzte wenden das Mittel bei Vergiftungen oder der Aufnahme von für Hunde toxischen Lebensmitteln wie Schokolade, Knoblauch oder Zwiebeln an. Bei der Linderung von Durchfall hilft es nicht. Es gibt spezielle Produkte zur Unterstützung der Verdauung von Hunden, wie z. B. Probiotika für Tiere. Sie können das Gleichgewicht der Darmflora stabilisieren. Laut Tierarzt sollten sie allerdings hauptsächlich bei Hunden mit Verdauungsproblemen gegeben werden. Wann du bei Durchfall sofort einen Tierarzt aufsuchen solltest Schnelles Handeln kann ernsthafte Komplikationen verhindern und das Leben deines Hundes retten. Warte nicht, wenn du unsicher bist. Kontaktiere im Zweifel sofort die Tierarztpraxis. Bei: Welpen, Hunden mit einem Körpergewicht unter fünf Kilogramm, oder älteren Hunden solltest du bei Durchfall immer sofort einen Tierarzt hinzuziehen. Auch Tiere mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet und benötigen schnelle Hilfe. Falls dein Hund schwach, apathisch oder lethargisch wirkt, die Aufnahme von Wasser oder Futter verweigert oder sich erbricht, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält und keine Besserung eintritt, helfen Hausmittel ebenfalls nicht mehr. Unruhige oder winselnde Hunde fühlen sich nicht wohl. Sie können sich nicht hinlegen und wirken rastlos. Ein aufgeblähter Bauch deutet auf starke Bauchschmerzen oder Koliken hin. Bei Berührung zeigt der Hund Schmerzsymptome. Blut im Durchfall deines Hundes ist ein Alarmzeichen. Frisches rotes Blut im Stuhl weist auf innerliche Blutungen hin, die durch eine Verletzung des Dickdarms entstanden sein könnten. Fieber oder Untertemperatur bedeutet für Hunde Lebensgefahr. Steigt die Körpertemperatur auf über 41 °C, hat dein Hund lebensgefährliches Fieber. Eine Unterkühlung auf unter 37 °C kann ebenfalls zum Tod führen. Bildunterschrift: Schonkost, viel Wasser und kleine Portionen können deinem Hund bei Durchfall helfen – bei Warnzeichen ist der Tierarzt Pflicht. imago images / McPHOTO
Was tun, wenn der Hund Durchfall hat, um sein Wohlbefinden zu verbessern, fragen sich betroffene Hundehalter zu Recht. Es kommt darauf an, schnell und richtig zu handeln.

Wenn dein Hund unter Durchfall leidet, solltest du schnell Maßnahmen ergreifen. So unterstützt du seine Heilung. Zu den Hausmitteln zählen Schonkost, genügend Wasser und kleine Portionen.

Setze das Füttern nicht aus. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gilt Fasten bei Durchfall als überholt. Tierärzte und Tierkliniken erklären dazu: Beim Fasten wird den Darmzellen Energie entzogen, wodurch sie wichtige Nährstoffe nicht effizient aufnehmen können und im schlimmsten Fall absterben könnten.

Damit dein Hund nicht dehydriert, versorgst du ihn mit ausreichend Wasser. Um den Elektrolythaushalt stabil zu halten, kannst du Elektrolytlösungen aus der Apotheke ins Wasser mischen. Forciere die Trinkaufnahme, indem du zum Beispiel wenig gesalzene, selbst gekochte Fleischbrühe ins Wasser gibst.

Füttere deinen Hund mit Schonkost. Das Futter sollte in vier bis sechs kleinen Portionen über den Tag verteilt gereicht werden. Geeignet sind zum Beispiel:

  • gekochter weißer Reis,
  • gekochtes fettfreies Huhn oder Pute,
  • eine selbst gekochte Morosche Karottensuppe.

Diese beruhigen den Darm. Joghurt, ein geriebener Apfel oder geschrotete Leinsamen fördern gute Darmbakterien.

Verabreiche deinem Hund keine menschlichen Medikamente wie Kohletabletten oder ähnliche Mittel. Tierärzte wenden das Mittel bei Vergiftungen oder der Aufnahme von für Hunde toxischen Lebensmitteln wie Schokolade, Knoblauch oder Zwiebeln an. Bei der Linderung von Durchfall hilft es nicht.

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Es gibt spezielle Produkte zur Unterstützung der Verdauung von Hunden, wie z. B. Probiotika für Tiere. Sie können das Gleichgewicht der Darmflora stabilisieren. Laut Tierarzt sollten sie allerdings hauptsächlich bei Hunden mit Verdauungsproblemen gegeben werden.

Wann du bei Durchfall sofort einen Tierarzt aufsuchen solltest

Schnelles Handeln kann ernsthafte Komplikationen verhindern und das Leben deines Hundes retten. Warte nicht, wenn du unsicher bist. Kontaktiere im Zweifel sofort die Tierarztpraxis.

Bei:

  • Welpen,
  • Hunden mit einem Körpergewicht unter fünf Kilogramm,
  • oder älteren Hunden

solltest du bei Durchfall immer sofort einen Tierarzt hinzuziehen. Auch Tiere mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet und benötigen schnelle Hilfe.

Falls dein Hund schwach, apathisch oder lethargisch wirkt, die Aufnahme von Wasser oder Futter verweigert oder sich erbricht, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält und keine Besserung eintritt, helfen Hausmittel ebenfalls nicht mehr.

Unruhige oder winselnde Hunde fühlen sich nicht wohl. Sie können sich nicht hinlegen und wirken rastlos. Ein aufgeblähter Bauch deutet auf starke Bauchschmerzen oder Koliken hin. Bei Berührung zeigt der Hund Schmerzsymptome.

Blut im Durchfall deines Hundes ist ein Alarmzeichen. Frisches rotes Blut im Stuhl weist auf innerliche Blutungen hin, die durch eine Verletzung des Dickdarms entstanden sein könnten.

Fieber oder Untertemperatur bedeutet für Hunde Lebensgefahr. Steigt die Körpertemperatur auf über 41 °C, hat dein Hund lebensgefährliches Fieber. Eine Unterkühlung auf unter 37 °C kann ebenfalls zum Tod führen.