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Wenn Gift zur Gefahr wird

Vergiftungen beim Hund erkennen und behandeln: So geht's

Trauriger Rauhaardackel
Erbrechen, Zittern oder Apathie können Anzeichen einer Vergiftung bei deinem Hund sein – dann zählt jede Minute. imago images / Thorge Huter
Vergiftungen können beim Hund durch verschiedene Dinge hervorgerufen werden. Du erkennst sie bei deinem Vierbeiner in der Regel anhand verschiedener Symptome wie beispielsweise Durchfall, Kreislaufprobleme oder Blut im Kot.

Während Lebensmittel wie Weintrauben, Schokolade, Rosinen, Koffein und Süßstoff für den Menschen gut verträglich sind, sind sie für Hunde reines Gift. Außerdem können die Vierbeiner auch auf Spaziergängen häufig unbemerkt alles Mögliche fressen, was ihnen nicht guttut. Zu einer Vergiftung kann es daher schnell mal kommen.

Leider können Vergiftungssymptome je nach Gift entweder sofort oder erst Stunden später nach der Aufnahme auftreten.

Bei Rattengift und Thallium können Symptome auch erst einige Tage später auftreten.

Die Vergiftung deines Hundes erkennst du dann in der Regel daran, dass er Anzeichen von Kreislaufproblemen und Schwäche zeigt. Starkes Speicheln, Zittern, Aufregung oder aber Apathie gehören ebenfalls dazu.

Auch Magen-Darm-Probleme wie:

  • Würgen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchkrämpfe

können auf eine Vergiftung hinweisen.

Hat dein Vierbeiner Rattengift aufgenommen, kann sich dieses durch Blut im Erbrochenen, im Stuhl oder im Urin äußern. Außerdem kommt es manchmal zu Atembeschwerden oder sogar Atemnot.

So handelst du richtig bei Vergiftungen deines Hundes

Als Laie ist es fast unmöglich, die Ursache für eine Vergiftung klar ausfindig zu machen und dem Hund daraufhin auch entsprechend zu helfen. Selbst wenn du siehst, was dein Hund frisst, heißt das noch nicht, dass du ihn dann auch behandeln kannst oder solltest.

Ein Besuch beim Tierarzt ist in solchen Fällen unabdinglich.

  • Wenn es dir möglich ist, bringst du am besten auch die giftige Substanz mit zum Arzt, die dein Tier gefressen hat. Das kann die Diagnose beschleunigen.
  • Bis du deinen Hund in die Tierarztpraxis gebracht hast, solltest du versuchen, Ruhe zu bewahren und deinem Tier ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

Sollte dein Hund auf dem Weg das Bewusstsein verlieren, legst du ihn möglichst auf die Seite und drehst seinen Kopf so, dass Speichel und Erbrochenes problemlos aus dem Maul laufen können.

Dadurch senkst du die Erstickungsgefahr bei Bewusstlosigkeit.