Ultraschall beim Hund: Das sollten Sie zur Untersuchung wissen
Nadine Halle
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Wenn es Ihrem Hund nicht gut geht, kann ein Ultraschall bei der Diagnose helfen. Was Sie hierbei beachten sollten und wie die Untersuchung durchgeführt wird, erfahren Sie in diesem Praxistipp.
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Ultraschall beim Hund: Ablauf der Untersuchung
Die Ultraschalluntersuchung beim Hund wird wie auch bei Menschen eingesetzt, um innere Organe zu untersuchen. Hierzu zählen zum Beispiel das Herz oder die Nieren. Die Untersuchung in der Tierarztpraxis fühlt sich für Ihren Vierbeiner ungewohnt und womöglich auch unangenehm an, verläuft aber schmerzlos:
- Die Untersuchung ist in der Regel nach einigen Minuten vorbei. Während dieser Zeit muss Ihr Liebling jedoch stillhalten. Versuchen Sie, Ihr Haustier während dieser Zeit bestmöglich zu beruhigen.
- Je nachdem, welche Organe untersucht werden, ist eine unterschiedliche Position des Hundes notwendig. Die Leber und die Nieren werden meist im Liegen untersucht, für eine Untersuchung des Herzens muss der Hund stehen oder sitzen.
- Um sich die Organe anzusehen, fährt der Tierarzt mit dem Ultraschallkopf über die entsprechenden Stellen am Körper Ihres Vierbeiners entlang, die durch die Ultraschallwellen durchleuchtet werden. Auf einem Monitor werden die entsprechenden Bilder der Organe angezeigt und können analysiert werden.
Vorbereitung der Ultraschall-Untersuchung beim Hund
Auch wenn die Untersuchung schmerzfrei ist und nur einige Minuten dauert, sind hierfür einige Vorbereitungen nötig:
- Es ist von Vorteil, wenn sich Ihr Liebling vor dem Ultraschall entspannen kann. Gehen Sie am besten noch eine Runde Gassi.
- Der Tierarzt wird vor der Untersuchung ein wenig Fell Ihres Tieres abrasieren, damit er den Schallkopf direkt auf der Haut platzieren kann. Dies ist vollkommen normal und dient dazu, dass die Organe auch bestmöglich sichtbar werden.
- Zudem sollten Sie wissen, dass ein Kontaktgel auf die Haut Ihres Vierbeiners aufgetragen wird, genau wie bei einer Ultraschalluntersuchung am Menschen. Das Gel ist in der Regel kalt, sorgt aber dafür, dass keine Luft zwischen die Haut des Hundes und den Ultraschallkopf gelangt.
- Wenn Ihr Tier versichert ist, werden übrigens meistens keine Kosten für die Untersuchung fällig. Haben Sie keine Versicherung für Ihren Hund, müssen Sie mit rund 30 Euro für den Ultraschall rechnen. Je nach Tierarzt können die Preise jedoch variieren.
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Warum Sie Ihren Hund bei Hitze niemals im Auto lassen sollten, erfahren Sie im nächsten Artikel.