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Panikattacke beim Hund: Symptome erkennen

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imago images / Shotshop
Eine Panikattacke beim Hund zeigt sich durch bestimmte Symptome. Viele Hundebesitzer verstehen sofort, dass mit dem geliebten Vierbeiner etwas nicht stimmt, wissen ihm aber nicht zu helfen.
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Panikattacke beim Hund - diese Symptome treten auf

Während einer Panikattacke ist Ihr Hund nicht ansprechbar. Sein Inneres konzentriert sich vollkommen auf das Überleben. Gute Worte und Streicheleinheiten vom Besitzer helfen wenig. An diesen Symptomen erkennen Sie eine Panikattacke:

  • Der Körper des Hunds zeigt deutliche Anzeichen wie Zittern, Hecheln, Speicheln und weit aufgerissene Augen mit großen Pupillen. 
  • Der Hund ist erstarrt und bewegt sich nur sehr wenig bis gar nicht. Zusätzlich verlagert er den Schwerpunkt des Körpers nach hinten.
  • Die Rute ist zwischen den Beinen fest an den Körper geklemmt und reicht sogar bis zum Bauch. 
  • Die Mundwinkel sind nach hinten gezogen und die Ohren flach angelegt. 

Weitere Symptome - Beschwichtigungssignale und Verhaltensweisen

Beobachten Sie an Ihrem Hund Beschwichtigungssignale oder seltsames Verhalten im Allgemeinen, könnte auch das auf eine Panikattacke hinweisen. 

  • Wölfe vermeiden größtenteils Konflikte. Dazu nutzen sie "calming signals" - oder auch Beschwichtigungssignale genannt. Auch Hunde nutzen die Beschwichtigungssignale. Ein aufmerksamer Hundebesitzer erkennt die Signale und weiß sie zu deuten. 
  • Dass Ihrem Hund eine Situation sehr unangenehm ist, können Sie zum Beispiel daran erkennen, dass er ohne ersichtlichen Grund mit der Zunge seine Schnauze leckt, gähnt, die Augen zukneift, den Blick abwendet oder den Kopf in eine andere Richtung dreht, wenn ihm zum Beispiel ein Mensch an die Pfote greift. 
  • Bemerken Sie solche Signale, sollten Sie als Hundebesitzer Ihren Hund aus der Situation bringen, bevor es zu einer möglichen Panikattacke kommt. 

Methoden, mit denen Hunde die Emotionen bewältigen

Auch das Verhalten eines Hundes weist darauf hin, dass er mit bestimmten Emotionen zu kämpfen hat und versucht, diese Emotionen zu bewältigen. Zu den Verhaltensweisen zählen:

  • Kampf
  • Herumalbern
  • Erstarren 
  • Flüchten 

Frühlingserwachen
imago images / Annett Mirsberger

Während der Panikattacke ist der Hund nicht ansprechbar und reagiert auf nichts. Es kann dazu kommen, dass er sogar den Besitzer beißt. Deswegen sollten Sie den Hund möglichst vorsichtig aus der Gefahrenzone bringen und abwarten, bis die Panikattacke vorbei ist. Durchschnittlich dauert dieser Zustand eine halbe Stunde an.