Mineralien für Hunde: Darauf solltest du achten
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Sowohl Menschen als auch Tiere brauchen Mineralstoffe zum Leben. Dabei gibt es in der Chemie einen kleinen Unterschied zwischen Mineralstoffen und Mineralien, wir fassen die Begriffe der Einfachheit halber in diesem Artikel zusammen. Verschiedene Mineralstoffe sind für verschiedene Aufgaben im Körper verantwortlich.
- Kalzium ist Bestandteil der Knochen und der Zähne deines Hundes und sorgt für einen gesunden Herzmuskel. Ein Kalzium-Überschuss kann zu einem Phosphor-Mangel führen.
- Phosphor gleicht den Säure-Basen-Haushalt im Körper deines Hundes aus und übernimmt wichtige Aufgaben in den Körperzellen. Das Phosphor-Kalzium-Verhältnis sollte dabei 3:4 betragen.
- Kalium reguliert die Herzfrequenz deines Hundes und verhindert zusätzlich Haarausfall und Gewichtsverlust.
- Mangan hat Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit deines Hundes. Mangan-Mangel kann im schlimmsten Fall zu Fehlgeburten bei trächtigen Hündinnen führen. Außerdem verhindert Mangan Wachstumsstörungen.
- Natrium ist in verschiedenen Salzen enthalten. Es reguliert den Wasserhaushalt deines Hundes.
- Das in der Leber gespeicherte Kupfer wird nur in sehr geringen Mengen benötigt und ist dafür verantwortlich, Eisenionen zu transportieren. Bei dauerhafter Überdosierung kann es jedoch zu einem Leberschaden kommen.
- Auch Eisen wird nur in sehr geringen Mengen benötigt. Eisen übernimmt wichtige Aufgaben im Blutkreislauf deines Hundes, wie zum Beispiel das Transportieren von Sauerstoff.
- Selen ist nicht nur ein Faktor der Fruchtbarkeit bei Hunden, es bindet außerdem Sauerstoffionen und beugt Glukoseintoleranz vor.
- Das Immunsystem deines Hundes wird durch Zink unterstützt. Außerdem hilft Zink deinem Vierbeiner bei der Verdauung.
- Jod ist von großer Bedeutung für die Organ-Funktion deines Hundes. Jod reguliert die Funktion der Schilddrüse und wirkt sich so auf den Hormonhaushalt aus.
- Die richtige Menge an Magnesium wirkt sich positiv auf Immunsystem, Muskeln und Nerven deines Hundes aus. Eine Überdosierung kann jedoch abführend wirken.
Mineralien: Anwendung für Hunde
Wir möchten zu Beginn dieses Kapitels die Empfehlung aussprechen, den Ernährungsplan deines Hundes und die richtige Dosierung der Mineralstoffe mit deinem Tierarzt abzusprechen, denn nicht jeder Hund benötigt die gleiche Menge an Mineralien. In diesem Kapitel erfährst du, auf welche Weise du deinen Hund mit Mineralien versorgen kannst.
Bei gesunden, ausgewachsenen Hunden sind Nahrungsergänzungsmittel meist nicht nötig. Sie beziehen ihre Mineralstoffe aus einer ausgewogenen Ernährung. Achte beim Kauf des Hundefutters auf die Inhaltsstoffe des Futters und ergänze das Futter durch folgende Methoden:
- Bei bestimmten Ernährungsweisen – zum Beispiel der Barf-Methode, also bei der Rohfütterung – empfehlen sich meist Nahrungszusätze für deinen Vierbeiner.
- Viele Hundebesitzer kochen gelegentlich für ihre Hunde. Achte hierbei darauf, deinen Hund mit mineralstoffhaltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Karotten, roter Beete, Traubenkernmehl oder Topinambur zu verwöhnen.
- Ebenfalls zu empfehlen sind Vitamine, vor allem Vitamin B, um deinen Hund bei bester Gesundheit zu halten – auch hier natürlich nach Absprache mit deinem Tierarzt.
Wenn du Hundefutter selber kochen möchtest, solltest du einiges beachten. Wir haben dafür in der Verlinkung einen eigenen Artikel für dich verfasst.