Lycopodium für den Hund: Das musst du wissen
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Bei Lycopodium handelt es sich um den Bärlapp, eine Pflanze aus der Naturheilkunde, die in der Homöopathie in extrahierter Form sowohl beim Menschen als auch beim Tier eingesetzt werden kann. Für spezielle Krankheitsbilder ist Lycopodium beim Hund die richtige Wahl:
Das Lycopodium kann unterstützend zu vom Tierarzt verschriebenen Mitteln eingesetzt und bei leichteren Beschwerdenauch allein eingesetzt werden. Eine Gabe des Mittels solltest du jedoch vorher immer mit dem Tierarzt absprechen.
Oft wird Lycopodium bei Hunden mit einer Lebererkrankung angewendet. Es soll sich positiv auf die Nieren- und Lebergesundheit auswirken und ist generell appetitanregend. Auch Hunden mit Blasenentzündung und Steinen soll es Linderung verschaffen können.
Zudem gibt es in der Homöopathie gewisse Leitsymptome, die für die Gabe eines bestimmten Mittels sprechen. Bei Lycopodium sind dies bestimmte Verhaltensweisen deines Hundes. Etwa dann, wenn dein Hund
- nicht frisst und auch bei Hunger sein Futter verschmäht oder
- besonders wählerisch ist.
Außerdem kann es bei Hunden angewendet werden, die wenig trinken, was wiederum die Niere belastet und so zu Erkrankungen führen kann. Diese Tiere sind in der Regel
- nachts sehr unruhig und
- tagsüber schläfrig.
Sie verkriechen sich, wollen aber dennoch nicht alleine gelassen werden.
In diesem Fall dürftest du auch einen deutlich konzentrierteren Urin bei deinem Hund feststellen. Dies rührt von den geringen Trinkmengen her. Es könnten durchaus Nieren- oder Blasenerkrankungen bestehen, du solltest deshalb unbedingt auch den Tierarzt aufsuchen.
Lycopodium beim Hund: Das solltest du beachten
Leidet dein Hund unter einem oder mehreren der oben genannten Beschwerden, ist eine Gabe des Lycopodiums generell möglich. Dabei gilt es allerdings weitere wichtige Punkte zu beachten:
- Auch die Gabe homöopathischer Mittel sollte immer mit dem behandelnden Tierarzt geklärt werden, denn oft sind zusätzliche Medikamente notwendig, um die Erkrankung zu heilen.
- Besonders bei starken Symptomen solltest du zunächst immer den Tierarzt aufsuchen, um schwere Erkrankungen auszuschließen.
- Ist ein Medikament nötig, kann das Lycopodium begleitend gegeben werden. Oft ist es nicht allein ausreichend.
Mittlerweile gibt es außerdem Tierärzte, die Homöopathie anbieten. Diese können dich noch besser beraten, um die geeignete und gleichzeitig natürliche Therapie für deinen Hund zu finden.
Das Lycopodium ist im Handel in unterschiedlichen Formen erhältlich. Zum einen gibt es
- die Sporen der Bärlappe in pulverisierter Form oder
- als zerkleinertes Kraut zu kaufen.
Die Dosierung ist allerdings bei einem fertigen homöopathischen Präparat deutlich einfacher. Diese gibt es in verschiedenen Potenzen.
Für deinen Hund kannst du das Lycopodium in D6-Potenz verwenden. Davon verabreichst du deinem Hund dreimal täglich eine Gabe. Am besten gibst du diese, falls möglich, direkt in das Maul deines Tieres. Die genaue Dosierung sollte mit dem Tierarzt abgeklärt werden.