Knubbel beim Hund: Das kann dahinterstecken
Britta Schermer
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Ein Knubbel beim Hund kann unterschiedliche Ursachen haben. Es kann sich um harmlose Insektenstiche, aber auch um verstopfte Drüsen handeln.
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Knubbel beim Hund: Das steckt dahinter
Wenn Sie Knubbel bei Ihrem Hund finden, muss nicht unbedingt etwas Schlimmes dahinterstecken. In einigen Fällen sollten Sie aber dennoch Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin aufsuchen. Diese Ursachen können die Knubbel haben:
- Manchmal handelt es sich bei solchen Knubbeln um harmlose Insektenstiche. Hier entsteht zwar ein Juckreiz, ansonsten sollten sie aber gut abheilen.
- Es könnte sich aber auch um Abszesse handeln, die mit Eiter gefüllt sind. Solche Knubbel sollten Sie medizinisch untersuchen lassen, denn manchmal müssen diese eröffnet werden.
- Bei Knubbeln auf der Haut Ihres Hundes könnte es sich auch um verstopfte Talgdrüsen handeln. Auch in diesem Fall sollten Sie professionellen Rat hinzuziehen.
- Im schlimmsten Fall kann ein Tumor die Ursache für einen Knubbel bei Ihrem Hund sein. Dies können Sie natürlich nicht selbst diagnostizieren. Ist Ihnen die Bildung der Knubbel also rätselhaft, lassen Sie diese tierärztlich abklären.
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Wann sollten Sie zum Tierarzt gehen?
Da auch schlimmere Krankheiten hinter den Knubbeln stecken können, sollten Sie im Zweifel immer Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin aufsuchen.
- Haben sich Knubbel auf der Haut Ihres Hundes gebildet und diese verschwinden nicht innerhalb kürzester Zeit wieder, lassen Sie die Ursache immer tierärztlich überprüfen.
- Ist auch dem Profi nicht sofort ersichtlich, um was es sich handeln könnte, wird er eine Punktion vornehmen, um Gewebe zu erhalten. Dieses wird unter dem Mikroskop untersucht.
- Anders wird bei Knubbeln am Gesäuge Ihrer Hündin verfahren. Diese sollten gleich während einer OP entfernt werden. Hier liegen oft gut- und bösartige Tumore nebeneinander. Mit Pech wird sonst das gutartige Gewebe punktiert und fälschlicherweise geglaubt, alles sei in Ordnung.
- Wichtig dabei ist, dass jeder Knubbel für sich bewertet werden muss. Der eine kann gutartig sein, der nächste aber nicht. Auch sollten Veränderungen genau dokumentiert werden.
So können Sie Knubbel feststellen
Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollten Sie Ihr Tier regelmäßig abtasten.
- Damit Sie frühzeitig Veränderungen auf der Haut Ihres Hundes bemerken, sollten Sie ihn in regelmäßigen Abständen komplett abtasten. Vergessen Sie nicht die Beine und die Rute.
- Tasten Sie ruhig auch mit leichtem Druck ab, so könnten Sie unter der Haut versteckte Knubbel bemerken.
- Auch durch eine regelmäßige Fellpflege oder durch intensives Streicheln können Sie Hautveränderungen schnell bemerken.
- Durch diese einfachen Maßnahmen sind Sie in der Lage, selbst einige Tumorarten zu entdecken. Erfühlbar wären zum Beispiel Brust- oder Hauttumore.