Dein Hund ist krank? Was nun zu tun ist
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Ist dein Hund krank, solltest du dir am besten immer zuerst ärztlichen Rat bei einem Tierarzt oder einer Tierärztin einholen. In der Tierarztpraxis erhältst du die richtige Diagnose und die nötigen Medikamente. Außerdem bekommst du fachmännische Tipps, wie du deinem Tier helfen kannst, damit es schnell wieder gesund wird. Speichere dir also die Telefonnummer ab, damit du im Notfall schnell reagieren kannst.
Scheint dein Hund krank zu sein bzw. zittert er, solltest du zunächst einmal Fieber messen. Eine Körpertemperatur von 38,5 bis 39 °C ist normal. Hat er sich erkältet, gönnst du dem Tier mehr Ruhe und hältst es möglichst warm (z. B. mit einer Wärmematte). Achte zudem darauf, dass der Hund in dieser Zeit möglichst viel trinkt.
Bei einer Erkältung kann auch Inhalieren helfen. Stelle dazu in der Nähe des Hundeplatzes eine Schale mit einem sehr warmen Kamillentee auf, sodass der Dampf schleimlösend wirken kann.
Hinkt dein Hund plötzlich durch zu heftiges Herumtollen, kannst du es erst einmal mit einer Kühlkompresse versuchen.
Der Kinderarzt Ernst Moro empfahl Anfang des 20. Jahrhunderts Kindern mit Durchfall eine Karottensuppe. So eine Moro-Suppe kann auch deinem Vierbeiner bei Durchfallerkrankungen helfen. Du kannst die Suppe entweder selbst kochen oder als Fertigprodukt kaufen.
Leidet dein Vierbeiner an einer Arthrose, sollte er Treppensteigen möglichst vermeiden. Bei einem kleineren Hund ist das kein Problem, denn du kannst ihn einfach die Treppe auf dem Arm hochtragen. Bei einem größeren Tier gestaltet sich dies schwieriger. Aber auch eine Wärmedecke kann bei dieser Erkrankung hilfreich sein.
Gib deinem kranken Hund auf keinen Fall irgendwelche Medikamente, ohne dass diese von deinem Tierarzt bzw. deiner Tierärztin verschrieben wurden.
Diese Symptome sind typisch für kranke Hunde
Es gibt zahlreiche Ursachen, warum ein Hund krank werden kann. Hundebesitzer bzw. -besitzerinnen erkennen meist sehr schnell, dass mit ihrem Vierbeiner etwas nicht stimmt. Diese Symptome sind typisch:
- Ist dein Hund normalerweise sehr lebendig und aktiv und wirkt auf einmal lust- und teilnahmslos, kann eine Krankheit dahinterstecken.
- Hat er ein erhöhtes Schlafbedürfnis, kann zum Beispiel Fieber die Ursache sein.
Hunde haben meistens Appetit. Sollte dein Vierbeiner plötzlich weniger oder gar nichts fressen und trinken, solltest du hellhörig werden. Vielleicht hat dein Tier eine Zahnerkrankung? Prüfe das Zahnfleisch, dieses sollte im Normalfall rosa bis pink sein.
Bei manchen Hunden äußert sich eine Krankheit auch durch plötzliche Aggressivität. Das kann daran liegen, dass dem Tier etwas weh tut und es Schmerzen hat, wenn du es berührst. Umgekehrt kann es aber auch sein, dass dein Hund bei einer Krankheit anhänglicher ist als sonst.
Auch ein vermehrtes Kratzen und Schlecken kann darauf hinweisen, dass dein Hund Schmerzen bzw. eine Wunde hat und krank ist. Floh- oder Zeckenstiche oder ein Milbenbefall können dieses Verhalten ebenfalls auslösen.
Hechelt dein Hund stark, ohne dass er gerannt ist, und atmet schwer, kann dies ein Hinweis auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Um diese rechtzeitig zu erkennen, solltest du einen jährlichen Check-up beim Tierarzt bzw. der Tierärztin machen.
Wenn sich dein Hund nicht wohlfühlt, kann er dies auch durch Winseln äußern. Allerdings ist das eher seltener, da Hunde in der Regel versuchen, ihre Krankheiten zu verstecken.