Hunde und Demenz: Das musst du wissen
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Bei Hunden wird Demenz auch als kognitives Dysfunktionssyndrom (CDS) bezeichnet. Heutzutage werden Hunde immer älter, die Ursachen für das Auftreten einer Demenz sind jedoch nicht geklärt. Bei einer Demenz sterben besonders die Nervenzellen im Gehirn ab, die für Bereiche wie Gedächtnis und Orientierung zuständig sind. Es lagern sich Abfallstoffe an, sodass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Nervenbahnen nicht mehr funktioniert.
Zur Vorbeugung empfehlen sich:
- regelmäßige, geistige Förderung deines Hundes
- das für das Hundealter passende Futter
- regelmäßige Routineuntersuchungen für alte Hunde, um Symptome einer Demenz frühzeitig zu erkennen
Die Symptome einer Demenzerkrankung bei Hunden sind vielseitig. Dazu zählt vor allem die Desorientiertheit, die sich zeigt in:
- allgemeiner Verwirrtheit
- dem Nicht-Erkennen von Personen des Haushalts
- ziellosem Ins-Leere-Starren
Zur Verwirrtheit und Vergesslichkeit zählt oftmals auch das Vergessen der Grundkommandos, die dein Hund gewöhnlicherweise kennt.
Auch eintretende Stubenunreinheit ist ein typisches Symptom einer Demenz bei Hunden. Betroffene Tiere zeigen oft nicht mehr, dass und wann sie heraus müssen.
Weitere typische Symptome sind:
- spontan auftretende Bissigkeit
- ein Zurückziehen des betroffenen Hundes
Typischerweise kommt es auch zu einem veränderten Schlafrhythmus der Tiere. Oftmals sind sie tagsüber schläfrig und müde, während sie nachts bei Dunkelheit und Dämmerung unruhig werden und umherwandern.
Therapie einer Demenz bei Hunden
Die Ansätze, eine Demenz bei Hunden zu therapieren, sind sehr verschieden. Du solltest jedoch beachten, dass es sich bei sämtlichen Therapiemaßnahmen lediglich um eine Verlangsamung des Erkrankungsprozesses handelt.
In Form einer Verhaltenstherapie soll mithilfe von Methoden wie:
- Intelligenzspielzeugen
- dem Lernen neuer Kommandos
- dem Gehen neuer Spazierwege
das Absterben der Nervenzellen entschleunigt werden. Besonders beim Ausprobieren neuer Wege für Spaziergänge solltest du aufgrund der Desorientiertheit gut auf deinen Hund achten.
Besonders wichtig ist es auch:
- die soziale Interaktion eines von Demenz betroffenen Hundes zu stärken
- durch reichliche Bewegung den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren
Besonders außergewöhnliche Situationen wie:
- das Umgestalten von Wohnräumen
- die Überreizung des Tieres mit zu viel neuem Spielzeug
sollten vermieden werden, um deinen Hund nicht zu überfordern.
Zusätzlich kann eine medikamentöse Behandlung deines Tieres durch einen Tierarzt erfolgen. Diese Medikamente sollen Durchblutung und Hirnleistung fördern.