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Abschied vom alten Hund

Hund stirbt: Anzeichen für Altersschwäche

Auf dem Boden sitzender Hund.
Im hohen Alter braucht dein treuer Gefährte besonders viel Ruhe, Nähe und Fürsorge. (Bild: Pixabay/ Cedric Clooth)
Ein Hund ist wie ein Familienmitglied – wenn er stirbt, ist der Verlust groß. Es gibt einige Anzeichen, an denen du erkennst, dass dein Hund stirbt. In diesem Praxistipp gehen wir darauf ein, wodurch sich Altersschwäche bemerkbar macht, welche Optionen du hast und wo du deinen geliebten Vierbeiner beerdigen kannst.

Wenn du einen alten Hund als treuen Begleiter hast, hast du dich vielleicht schon mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Generell werden Hunde zwischen sieben und 16 Jahre alt. Die Lebenserwartung ist abhängig von Rasse und Größe. Kleine Hunderassen werden in der Regel älter als große.

Altersschwäche macht sich beim Hund sowohl äußerlich als auch im Verhalten bemerkbar. Bei sehr alten Hunden verfärbt sich das Fell grau, zudem wird die Fellstruktur rau und struppig. Es kann auch vorkommen, dass dein Hund viele Haare verliert und an einigen Stellen kahl wird.

Bei Altersschwäche wird dein Hund:

  • nicht mehr so viel Appetit haben
  • sich deutlich weniger bewegen wollen
  • träge sein, vielleicht sogar schläfrig

Hinzukommen können Schmerzen, zum Beispiel durch Arthrose.

Wie bei uns Menschen riechen, hören und sehen altersschwache Hunde schlechter. Manche erblinden ganz. Zudem kann dein Hund Harn und Stuhl nicht mehr so gut halten.

Das Immunsystem deines Hundes ist im hohen Alter nicht mehr so stark. Das hat zur Folge, dass dein Tier infektionsanfälliger wird. Infekte werden zudem nicht mehr so gut weggesteckt und können einen schweren Verlaufnehmen.

Das kannst du als Halter tun:

  • Sorge dafür, dass sich dein Senior gesund ernährt.
  • Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung an der frischen Luft sind wichtig.
  • Geh also regelmäßig Gassi.
  • Gleichzeitig solltest du deinem Hund genügend Ruhe und Streicheleinheiten gönnen.

Geht es deinem Hund fortwährend schlechter, solltest du den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann gegebenenfalls die Lebensqualität mit entsprechenden Medikamenten wie Schmerzmitteln und Vitaminen verbessern.

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Quält sich dein Tier sehr, solltest du eine Einschläferung in Betracht ziehen. Dieser Schritt fällt vielen schwer, aber sei dir gewiss, dass ein Tierarzt ein Tier niemals ohne triftigen Grund einschläfern würde.

Die letzte Ruhe findet dein Vierbeiner auf einem Tierfriedhof. Einen Platz zu haben, an dem du deinen Hund besuchen kannst, hilft, die Trauer zu bewältigen. Die Kosten belaufen sich hier auf um die 150 Euro. Laut § 27 des TierNebG darfst du deinen Hund auch im Garten begraben – sofern kein Wasserschutzgebiet in der Nähe ist. Den Hund im Wald oder auf einer Wiese zu begraben, ist hingegen verboten.

Wichtig: Bis zur Einäscherung oder Bestattung muss der Körper deines Hundes beim Tierarzt aufbewahrt werden. Zudem darf der Tierkadaver nur in einer Verbrennungsanlage verbrannt werden. Du kannst das verstorbene Tier auch vom Tierarzt in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt „entsorgen“ lassen. Das bringen aber viele Hundebesitzer nicht übers Herz.