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Gesundheit und Glanz

Fellpflege beim Hund: Tipps und Hinweise für alle Fellarten

Fellpflege beim Mops, Striegelbürste mit ausgekämmten Fellhaaren - Grooming the pug, brush with combed fur hair *** Grooming the pug Brush with combed fur hair Grooming the pug brush with combed fur hair PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY 1088811063
Beim Kämmen deines Vierbeiners lösen sich lose Haare und Verfilzungen. imago images / CHROMORANGE
Wer einen Hund besitzt, darf neben der Erziehung und Co. die Fellpflege nicht aus den Augen verlieren. Wir zeigen dir, was bei der Fellpflege für deinen Vierbeiner wichtig ist, wie sich der Pflegeaufwand je nach Fellstruktur unterscheidet und worauf du bei der Fellpflege außerdem achten solltest.

Ein wichtiger Teil der Fellpflege ist bei jedem Hund unabhängig von der Fellstruktur das regelmäßige Bürsten oder Kämmen.

Am besten gewöhnst du deinen Hund bereits als Welpen an das Bürsten. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist beispielsweise nach einem Spaziergang oder wenn sich dein Hund ordentlich müde gespielt hat.

Versuche dabei, die Fellpflege zu einer entspannenden und positiven Erfahrung für deinen Vierbeiner zu machen. Gib deinem Hund beispielsweise zum Abschluss ein Leckerli und lobe ihn.

Unabhängig von der Fellstruktur ist das regelmäßige Bürsten und Kämmen ein wichtiger Bestandteil der Fellpflege. Durch das Bürsten:

  • wirkst du Verfilzungen entgegen
  • entfernst du ausgefallene Haare
  • löst du abgestorbene Hautschüppchen

Außerdem regt das Bürsten durch seine Massage-Wirkung die Durchblutung der Haut an und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner. Versuche dabei immer, das Bürsten zu einem angenehmen und entspannenden Wellness-Erlebnis für deinen Hund zu machen.

Die verschiedenen Fellarten im Überblick

Je nach Fellstruktur ist der Pflegeaufwand von Hunderasse zu Hunderasse unterschiedlich. Einige Rassen solltest du alle zwei Tage bürsten, während es bei anderen einmal pro Woche genügt.

Stockhaarige Hunde wie:

  • Deutscher Schäferhund
  • Rottweiler
  • Labrador Retriever

benötigen besonders im Frühjahr, wenn der Fellwechsel stattfindet, eine ausgiebige Fellpflege, die im Idealfall alle zwei Tage stattfinden sollte.

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Kurzhaarige Hunde wie:

  • Pinscher
  • Boxer

sind hingegen relativ pflegeleicht, da sie kaum oder gar keine Unterwolle besitzen. Ebenso wie bei stockhaarigen Hunden genügt es hier in der Regel, wenn du das Fell einmal wöchentlich gründlich ausbürstest.

Das Fell von langhaarigen Hunden wie:

  • Bobtail
  • Irish Red Setter
  • Tibet Terrier

neigt zu verfilzten Stellen, die du mehrmals wöchentlich ausbürsten musst. Starke Verfilzungen lassen sich dabei mit einem Entfilzungsmesser entfernen.

Kraushaarige oder lockige Hunde wie:

  • Pudel
  • Barbet

haben zwar keinen Fellwechsel, benötigen deshalb jedoch eine regelmäßige Schur. Im Bereich von Ohren und Po solltest du außerdem darauf achten, Verfilzungen mit einer Zupfbürste oder einem Kamm herauszulösen.

Das Fell von Draht- oder rauhaarigen Hunden wie:

  • Schnauzer
  • Deutsches Drahthaar
  • Border Terrier

sollte ab und an mit einer Zupfbürste bearbeitet werden. Trimme das Fell außerdem, indem du ausgefallene Haare mit den Fingern herauszupfst. Wenn du unsicher bist, wie du das Fell deines Vierbeiners pflegen solltest, fragst du am besten den Züchter, deine Tierärztin oder deinen Tierarzt oder einen Hundefrisör um Rat.

Möchtest du deinen Hund selbst scheren oder trimmen, kann es sinnvoll sein, wenn du dir von einem Fachmann die entsprechende Technik zunächst vorführen lässt.

Baden, Shampoo und Ernährung

Ab und an kann es auch geboten sein, deinen Hund zu baden. Hier gilt jedoch: Bade deinen Hund nur so oft, wie es wirklich nötig ist, also bei starken Fellverschmutzungen oder vor dem Scheren.

In den meisten Fällen genügt es jedoch, wenn du das Fell gründlich ausbürstest. Verwende zum Baden ein spezielles Hundeshampoo, dessen pH-Wert auf die Haut deines Vierbeiners abgestimmt ist.

Achte auch darauf, deinen Hund ausgewogen und gesund zu ernähren. Denn ein schönes Fell kommt von innen. Leckerlis, denen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zugesetzt sind, können dabei ebenso wie Bierhefe-Tabletten und Leinöl dazu beitragen, den natürlichen Glanz des Fells zu erhalten.