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Verschreibungspflichtige Medizin

Entwässerungstabletten für den Hund – das solltest du wissen

Hund bei einer Tierärztin: Entwässerungstabletten können bei verschiedenen Erkrankungen helfen.
Hund bei einer Tierärztin: Entwässerungstabletten können bei verschiedenen Erkrankungen helfen. Getty Images
Mit Entwässerungstabletten für deinen Hund behandelt dein Tierarzt verschiedene Erkrankungen deines Vierbeiners. Worauf du bei der Verabreichung des Medikaments achten solltest.

Die Entwässerungstabletten für deinen Hund sind verschreibungspflichtig und enthalten den Wirkstoff Furosemid. Das Medikament hat eine entwässernde Wirkung. Es wird vor allem gegen Flüssigkeitsansammlungen bei Erkrankungen der Leber, des Herzens oder der Niere eingesetzt.

Dank des Arzneimittels werden diese Wasseransammlungen, auch Ödeme genannt, über den Harn ausgeschieden. Die Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Als Richtwert kannst du deinem Hund eine 10-Milligramm-Tablette pro fünf bis zehn Kilogramm Körpergewicht und eine 40-Milligramm-Tablette pro 20 bis 40 Kilogramm Körpergewicht geben.

Leidet dein Hund an Kaliummangel, Natriummangel, einem niedrigen Blutdruck, einer Leberstörung oder einem Leberkoma, einer Sulfonamid-Allergie oder einem Nierenversagen, sollten keine Entwässerungstabletten verwendet werden.

Glücklicherweise vertragen Hunde die Entwässerungstabletten recht gut. Nebenwirkungen wie ein unregelmäßiger Elektrolythaushalt, ein Kalium- oder Natriummangel können aber vorkommen. Außerdem kann der Puls deines Hundes schneller werden und dein Hund schneller dehydrieren. Dein Tierarzt wird dich ausführlich über die möglichen Risiken aufklären.