Entwässerungstabletten für den Hund – das solltest du wissen
,regionOfInterest=(1324,620)&hash=44c2d63a942bfedc2a4a09bcb16a3c03812064c5ee12bb20c49b89ce992569ec)
Die Entwässerungstabletten für deinen Hund sind verschreibungspflichtig und enthalten den Wirkstoff Furosemid. Das Medikament hat eine entwässernde Wirkung. Es wird vor allem gegen Flüssigkeitsansammlungen bei Erkrankungen der Leber, des Herzens oder der Niere eingesetzt.
Dank des Arzneimittels werden diese Wasseransammlungen, auch Ödeme genannt, über den Harn ausgeschieden. Die Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Als Richtwert kannst du deinem Hund eine 10-Milligramm-Tablette pro fünf bis zehn Kilogramm Körpergewicht und eine 40-Milligramm-Tablette pro 20 bis 40 Kilogramm Körpergewicht geben.
Leidet dein Hund an Kaliummangel, Natriummangel, einem niedrigen Blutdruck, einer Leberstörung oder einem Leberkoma, einer Sulfonamid-Allergie oder einem Nierenversagen, sollten keine Entwässerungstabletten verwendet werden.
Glücklicherweise vertragen Hunde die Entwässerungstabletten recht gut. Nebenwirkungen wie ein unregelmäßiger Elektrolythaushalt, ein Kalium- oder Natriummangel können aber vorkommen. Außerdem kann der Puls deines Hundes schneller werden und dein Hund schneller dehydrieren. Dein Tierarzt wird dich ausführlich über die möglichen Risiken aufklären.