Entropium beim Hund: Wissenswertes zur Augenliderkrankung
Tomke Beyreiß
,regionOfInterest=(2032,1143)&hash=177c9f468eb2e799e59ba64d7a2c5eb574ba84397072a5643b666fa60b21d1fa)
Das Entropium beim Hund ist eine Augenliderkrankung, die häufig rassespezifisch auftritt. Es kann unbehandelt bis zur Erblindung des betroffenen Auges führen.
Für bestimmte Links
in diesem Artikel erhält mit Tier eine Provision vom Händler.
Diese Links sind mit einem Icon gekennzeichnet.
Mehr
Entropium: Augenliderkrankung beim Hund
Ein Entropium betrifft häufig spezielle Hunderassen und kann sowohl angeboren als auch erworben sein.
- Unter einem Entropium beim Hund versteht man das Einrollen des Lids. Dabei kann sowohl das Ober- als auch das Unterlid betroffen sein. Es kann bei jeder Hunderasse auftreten, wobei einige anfälliger dafür sind.
- Gerade Rassen wie der Chow-Chow oder der Shar Pei bekommen aufgrund ihrer Stirnfalten eher ein Entropium als andere Hunde. Sind Sie Besitzer oder Besitzerin von einem Labrador, Rottweiler oder einer Bulldogge, dann haben auch Sie einen anfälligeren Kandidaten.
- Beim Entropium kommt es zum Einrollen des betroffenen Lids und infolgedessen zum Einklappen der Wimpern nach innen. Diese reiben dann unangenehm und reizen das Auge Ihres Hundes von innen.
- Durch den ständigen Reiz verspürt Ihr Hund schnell ein Fremdkörpergefühl im Auge. Das Auge tränt, rötet sich und kann eine schmerzhafte Entzündung nach sich ziehen, die unbehandelt bis zur Erblindung führen kann.
- Angeboren tritt das Entropium zuchtbedingt immer wieder auf und macht sich regelmäßig bereits in jungen Jahren bemerkbar. Vereinzelt kommt die Liderkrankung nach Verletzungen oder starken Entzündungen infolge von Lidkrämpfen vor.
,regionOfInterest=(3008,1692)&hash=ec26285981f6a1b420f745a437a9186beef0aab7872b1216782f8989290b88f2)
Entropium - Wissenswertes zu Behandlung und Vorbeugung
ANZEIGE
Um schwere Folgeerkrankungen zu vermeiden, ist der rechtzeitige Gang zum Tierarzt oder zur Tierärztin unerlässlich. Dieser bzw. diese entscheidet über Art und Dauer der Therapie.
- Stellen Sie bei Ihrem Vierbeiner ein vermehrtes Blinzeln, eine Rötung oder einen ungewöhnlichen Tränenfluss fest oder reibt Ihr Hund sich seine Augen mit der Pfote, dann sollten Sie ihn schnellstmöglich einem Tierarzt oder einer Tierärztin vorstellen.
- Er oder sie erkennt meist auf den ersten Blick, ob es sich dabei um ein Entropium handelt. Weiterführende Untersuchungen wie Schichtaufnahmen des Auges oder die Mengenmessung der Tränenflüssigkeit sichern die Diagnose.
- Zur Behandlung der Augenliderkrankung ist beim ausgewachsenen Hund fast immer eine Operation vonnöten. Dabei entfernt Ihr Tierarzt bzw. Ihre Tierärztin ein Stück Haut am Auge, um dieses wieder freizulegen.
- Handelt es sich bei dem vierbeinigen Patienten um einen Welpen oder noch nicht ausgewachsenen Junghund, dann wird das betroffene Lid getackert, in der Hoffnung, dass sich das Entropium verwächst.