Was dir deine Katze sagen will, wenn sie blinzelt
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Zur Körpersprache der Katze gehören nicht nur Körper- und Schwanzhaltung, sondern auch feine Veränderungen im Gesichtsausdruck – unter anderem das Blinzeln. Auf diese Weise übermittelt die Samtpfote ihrem Menschen Botschaften, die viel über ihr Wohlbefinden und ihre Stimmung verraten.
Ein starrer, unverwandter Blick wird im Tierreich häufig als bedrohlich oder herausfordernd gewertet. Hunde wenden dann zum Beispiel den Kopf ab oder schauen zur Seite. Katzen hingegen bleiben meist frontal ihrem Gegenüber zugewandt. Dennoch empfinden auch sie ein intensives Angestarrtwerden als unangenehm oder stressig. Um die Situation zu entschärfen, greifen sie daher häufig zum sanften Blinzeln.
Wenn die Katze blinzelt: Zeichen von Vertrauen und Wohlbefinden
Blinzeln oder langsames Zwinkern signalisiert in der Regel: Die Katze fühlt sich sicher, entspannt und geborgen. In der Nähe ihres Menschen ist sie dann zufrieden und locker. Erwiderst du dieses langsame Blinzeln bewusst, kann das für die Katze ein Hinweis sein, dass auch von dir keine Gefahr ausgeht und die Stimmung friedlich ist.
So trägt das gegenseitige Blinzeln dazu bei, die Bindung zwischen Mensch und Tier zu stärken. Viele Katzen nutzen dieses Verhalten auch gegenüber fremden Personen, um zu zeigen, dass sie keinen Konflikt möchten. Studien legen nahe, dass Katzen eher auf unbekannte Menschen zugehen, wenn diese sie zuvor freundlich angeblinzelt haben.
Das sogenannte „Slow Blink“ gilt deshalb als eine Art Liebesbeweis: Mit dem ruhigen Schließen und Öffnen der Augen bekundet die Katze ihre Zuneigung. Wer seiner Katze ebenfalls langsam zuzwinkert, sendet ein ähnliches Signal zurück – eine stille, aber wirkungsvolle Liebeserklärung.
Warum du deine Katze nicht anstarren solltest
Im Gegensatz zum freundlichen Blinzeln wirkt ein starrer, harter Blick auf Katzen schnell drohend. Wird dabei nicht geblinzelt, kann das von ihnen als unhöflich, respektlos oder sogar als direkte Drohung interpretiert werden. Dadurch fühlen sie sich schnell unwohl oder weichen zurück.
Besucher in einem Katzenhaushalt machen oft genau diesen Fehler: Aus Neugier wird die Katze lange fixiert, um sie besser zu beobachten. Für das Tier ist dieses Verhalten jedoch unangenehm – die Folge: Es zieht sich zurück, versteckt sich oder hält Abstand.
Warum starrt meine Katze mich an?
Viele Halterinnen und Halter kennen die Situation: Die Katze sitzt vor ihnen und schaut sie intensiv an. Häufig steckt dahinter ein konkreter Wunsch – meist dreht sich alles um Futter. Katzen lernen mit der Zeit, dass Menschen sich durch ihren Blick beeinflussen lassen und dann reagieren.
Ignorierst du deine Katze zunächst und stehst dann schließlich doch auf, weil sie dich so eindringlich anschaut, verstärkst du dieses Verhalten unbewusst. Sitzt sie anschließend neben ihrem Futternapf, ist die Botschaft eindeutig: Es ist Fressenszeit aus ihrer Sicht.
Auf diese Weise nutzen Katzen den starren Blick als Kommunikationsmittel, um ihren Menschen auf etwas aufmerksam zu machen – vor allem, wenn es um Bedürfnisse wie Hunger geht.
Von KUKKSI REDAKTION
Das Original zu diesem Beitrag "Wenn Katzen blinzeln und zwinkern – das kann es bedeuten" stammt von KUKKSI.
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