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Von Katzenangel bis Fummelbrett

Spielen mit Katzen: Die besten Tipps und Ideen

Birmas gelten als besonders sanftmütig und anhänglich.
Birmas gelten als besonders sanftmütig und anhänglich. (Bild: Jennifer Fritsch)
Wenn du mit deiner Katze spielst, beugst du Langeweile bei deinem Stubentiger vor. Außerdem stärkt das gemeinsame Spiel auch die Bindung zwischen dir und deiner Samtpfote.

Die Katze ist ein kleines Raubtier und möchte als solches auch ihrem Jagdtrieb nachgehen. Beim Spielen kann deine Mieze diesen Trieb ausleben. Die meisten Katzen sind selbst im hohen Alter noch für Beutespiele zu begeistern.

  • Katzen lieben es, Dingen hinterherzujagen. Papierkügelchen, Ping-Pong-Bälle oder auch Plüschmäuse werden von Katzen gejagt, wenn der Mensch diese wirft. Manche Katzen apportieren die Objekte der Begierde sogar und lassen diese immer und immer wieder neu werfen.
  • Auch Bänder und Schnüre animieren Katzen zum Spielen. Zieh diese einfach auf dem Boden hinter dir her oder lass sie in der Luft tanzen. Die meisten Katzen können dem Drang, danach zu haschen, nicht widerstehen. Achte aber darauf, dass deine Katze sich nicht verheddert und lass sie nicht unbeaufsichtigt mit Schnur spielen.
  • Futter muss nicht unbedingt im Napf serviert werden. Viel spannender ist es, wenn du Trockenfutterstücke wirfst und die Katze danach jagen lässt. Oder du packst das Futter in einen Futterball, den die Katze rollen muss, um an den Leckerbissen zu kommen.

So bastelst du Spielzeug für deine Katze

Katzenspielzeug gibt es in den verschiedensten Ausführungen im Fachhandel zu kaufen. Du kannst deiner Mieze aber auch schnell und günstig Spielzeug basteln.

Wenn du leere Rollen von Toilettenpapier oder Küchenrollen in verschiedene Längen zuschneidest und aufrecht auf ein Stück Pappe klebst, erhältst du ein Fummelbrett für deine Katze. Befüll die Rollen mit Leckerchen. Die Katze wird diese dann mit den Pfoten herausangeln.

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Eine Katzenangel ist schnell gebastelt. Hierfür benötigst du lediglich einen Stock, ein Stück Schnur und eine Feder. Befestige die Feder fest an der Schnur und binde die Schnur dann an den Stock. So kannst du die Feder für die Katze über den Boden huschen oder in der Luft tanzen lassen.

Auch aus einem Schuhkarton kann man ein Katzenspielzeug basteln. Schneide mehrere Löcher in den Karton. Diese sollten gerade so groß sein, dass die Katzenpfote hineinpasst. Befüll dann den Karton mit zerknülltem Papier und einigen Leckerchen. Verschließ den Karton und lass deine Katze nach den Leckerbissen fischen.

Darum solltest du mit deiner Katze spielen

Unsere Hauskatze stammt von der afrikanischen Falbkatze ab. Dabei handelt es sich um eine sehr geschickte Jägerin. Dieses wilde Erbe schlummert auch heute noch in unseren Stubentigern.

  • Jagdspiele sind für die Katze der Ersatz für die Jagd. Beobachten, Anpirschen und Beute machen liegt den kleinen Raubtieren im Blut. Durch entsprechende Spiele können Katzen diese Instinkte ausleben. Das ist vor allem bei Katzen ohne Freigang sehr wichtig.
  • Bei Katzen, die Freigang genießen, können ausgiebige Spiele mit dem Menschen den Jagdtrieb etwas eindämmen. Unter Umständen kann die Katze so ausgelastet werden, dass ihr Interesse, Wildtiere wie etwa Vögel zu jagen, nachlässt.
  • Spielen stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Für Katzen ist das Beutespiel ein besonderes Vergnügen. Sie verknüpfen dieses positive Erlebnis schnell mit dem Menschen, der mit ihnen spielt. Viele Katzen fordern ihre Halter sogar von sich aus zum Spielen auf.