Revierkämpfe unter Katzen: Das solltest du darüber wissen
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Revierkämpfe kommen dort zustande, wo sich zwei Katzen in ihrem Revier in die Quere kommen. Bei Freigängern lassen sich Revierkämpfe von daher kaum vermeiden, da die nähere Umgebung in der Regel zwangsläufig mit weiteren Katzen aus der Nachbarschaft geteilt werden muss. Doch auch bei Wohnungskatzen kann es zu Revierkämpfen kommen. Diese sollten allerdings nachlassen oder gänzlich aufhören, nachdem die Rangfolge der Tiere erst einmal geklärt ist.
Meistens braucht es zwischen zwei bis drei Wochen, bis sich Katzen aneinander gewöhnt haben. Es kann allerdings in manchen Fällen auch länger dauern oder die Abneigung sogar so ausgeprägt sein, dass ein Zusammenleben auf Dauer nicht möglich ist. Kater begeben sich in erster Linie in Revierkämpfe, um eine höhere Position in der Rangordnung zu erhalten, während Katzen ihr Revier vor allem dann verteidigen, wenn sie Nachwuchs haben. Ist dies nicht der Fall, vermeiden die meisten von ihnen Auseinandersetzungen mit Artgenossen eher.
Obwohl Revierkämpfe unter Katzen normal sind, können die Verletzungen durch Krallen oder Bisse dabei durchaus gefährlich für die Tiere werden. Möglich sind im Nachhinein zum Beispiel die Bildung von Abszessen oder Infektionen und auch die Übertragung von Krankheiten.
Das kannst du bei Revierkämpfen tun
Revierkämpfe unter Katzen kannst du nicht vollständig verhindern, vor allem dann nicht, wenn du eine Freigängerkatze hast. Ansonsten lassen sich die Kämpfe von Hauskatzen natürlich erstmal am besten unterbinden, indem du die beiden Tiere voneinander trennst.
Gewöhne Hauskatzen behutsam aneinander und schaffe gemeinsame Situationen, die die Tiere als angenehm empfinden. Das können zum Beispiel gemeinsame Spiel- und Schmuseaktionen sein.
Stelle bei Hauskatzen außerdem für jede Katze genügend Ressourcen wie Wasser, Futter, Spielzeug und Katzenklos zur Verfügung, sodass es über diese Dinge nicht zu einer Auseinandersetzung zwischen den Tieren kommt.
Kleinere Rangeleien unter Katzen sind normal. Eingreifen solltest du erst dann, wenn du blutende Verletzungen bemerkst, eine deiner Katzen so verängstigt ist, dass sie sich nicht mehr frei bewegt oder aber eine deiner Katzen immer wieder aggressiv auf die andere reagiert.
Schwellungen und leichtere Kratzer kannst du selbst behandeln, indem du die Wunden säuberst und desinfizierst und mithilfe von in Küchenpapier eingewickelten Kühlpacks kühlst. Handelt es sich um schwerwiegendere Verletzungen, solltest du zur Sicherheit dein Tier zum Arzt bringen, um spätere Entzündungen der Wunden zu vermeiden.