Katzen vom Grundstück fernhalten – so gelingt's
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Nachbars streunende Katze im eigenen Garten kann manchmal ganz schön stören. Egal, ob der kleine Tiger auf Samtpfoten an sich ein liebenswerter Geselle ist: Kot im Blumen- oder gar Gemüsebeet, streng nach Katzenurin riechende Ecken unter Büschen oder aber das geräuberte Vogelnest, lassen den Wunsch reifen, das Tier erst einmal vom Gartengrundstück zu vertreiben. Du kannst das sehr gut mit tierfreundlichen Methoden erreichen, ohne den Tieren zu schaden. Viel kannst du beispielsweise mit Gerüchen und Düften bewirken:
Das Kraut mit dem unmissverständlichen Namen „Verpiss-Dich-Pflanze“, botanisch etwas komplizierter „Plectranthus ornatus“ oder „coleus canina“, wird von Katzen als höchst unangenehm empfunden. Bepflanzt du die Hauptbesuchsorte deines Gartens damit, kannst du die Fellnasen vertreiben. Das Schöne: Menschen nehmen den Geruch der Pflanze fast gar nicht wahr und wir dürfen uns stattdessen von Juni an über die schönen blauen Blüten des Verpiss-Dich-Krauts freuen.
Eine weitere Pflanze, welche Katzen nicht riechen mögen, ist die Tataren-Heckenkirsche (botanisch: Lonicera tatarica). Ihr Vorteil gegenüber der Verpiss-Dich-Pflanze: Sie ist winterhart und muss nicht jedes Jahr wieder neu gepflanzt werden. Dagegen solltest du dich nicht wundern, wenn Katzen dein Grundstück häufiger besuchen, wenn du Baldrian, Rosmarin, Minze, Basilikum, Minze, Thymian, Lavendel oder Zitronengras gepflanzt hast. Auf diese Düfte stehen die Samtpfoten und fühlen sich in ihrer Umgebung wohl.
Natürlich musst du nicht deinen Garten umgestalten, um Düfte zum Vertreiben zu nutzen. Im Gartencenter oder online kannst du spezielle Duftgranulate kaufen, die du leicht überall auf deinem Grundstück verteilen kannst. Die Wirkdauer der „Repellents“ liegt bei etwa drei bis vier Wochen. Wer nicht extra Geld ausgeben will, kann außerdem sein Glück mit Kaffeesatz versuchen. Dieser wird ohnehin zum Düngen der Beete empfohlen. Streust du das gebrauchte Kaffeepulver in deinem Garten aus, werden Katzen ihre Hinterlassenschaften an den entsprechenden Orten vermutlich nicht mehr platzieren. Auch das Ausstreuen von scharfem Pfefferpulver kann diesen Effekt haben. Denn Katzen reagieren empfindlich auf das Erschnüffeln des pfeffrigen Gewürzes.
Weitere Maßnahmen: Wasser und Geräusche
Nicht nur Gerüche können Katzen vertreiben. Du kannst natürlich auch alle anderen Sinne der Tiere ansprechen, das Gehör oder den Tastsinn. Auch damit kannst du die schleichenden Stubentiger über längere Zeit aus deinem Garten fernhalten:
Die meisten Katzen scheuen das Wasser. Katzenbesitzer nutzen das häufig, um ihre treuen Mitbewohner zu erziehen und zielen mit einer Wasserpistole auf sie, wenn sie sich einem unerlaubten Ort nähern, sodass sie die Flucht ergreifen. Das kannst du mit einem sanften Strahl aus dem Wasserschlauch oder eben auch einer Wasserspritze in deinem Garten ebenso machen. Katzen merken sich diese unangenehme Erfahrung recht gut und werden erstmal einen Bogen um solche Stellen machen. Wenn du Wasser zum Schutz deines Grundstücks nutzen willst, obwohl du selber gar nicht zu Hause bist, ist auch das möglich. Es gibt solche Wasserstrahl-Tiervertreiber, die per Sensor aktiviert werden und dann einen Wasserstrahl in Richtung Auslöser senden.
Manche Ultraschalltöne, die wir gar nicht wahrnehmen, sind ein Graus für Katzen (und auch Marder, Hunde und Co.). Es gibt spezielle Geräte, die solche Töne ausstoßen, sobald über Sensoren Tiere wahrgenommen werden. Verirrt sich also eine Katze in deinen Garten, könntest du sie damit auch ohne deine Anwesenheit erfolgreich auf andere Wege bringen. Sollten die Ultraschallwellen nicht ausreichen, können je nach Gerät optional weitere Alarmtöne oder LED-Blitze mithelfen, die Katze zu vertreiben.