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Am besten früh starten

Katze und Kater zusammen halten: Geht das?

Cat 2 Tabby kittens about 7 weeks old PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: JohnxDaniels 11772480
imago images / Ardea
Wenn du deinem Stubentiger Gesellschaft verschaffen möchtest, fragst du dich vielleicht, ob man Katzen und Kater zusammenhalten kann. Tatsächlich ist die Wahl eines passenden Partnertieres nicht immer ganz einfach.

Wenn Katzen alleine gehalten werden, leiden sie oft unter Langeweile und Einsamkeit. Das gilt vor allem für reine Wohnungskatzen und für die Haustiere von Berufstätigen. Eine Zweitkatze kann für Gesellschaft sorgen.

Weibliche Katzen und Kater können durchaus zusammen gehalten werden. Denn nicht das Geschlecht, sondern die Sympathie entscheidet darüber, mit wem dein Stubentiger sein Zuhause teilt. Oft harmonieren Katzen des gleichen Geschlechts besser miteinander, da sie sich im Spielverhalten ähnlicher sind. Um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, sollte eine Kastration selbstverständlich sein, bevor du die Tiere vergesellschaftest. Das empfiehlt sich aber ohnehin. Denn sonst neigen die Kater zum Markieren mit Urin. Unkastrierte Kätzinnen neigen dazu, dauerrollig zu werden. Stress und Erkrankungen der Gebärmutter können die Folge sein.

Am besten vertragen sich Katze und Kater, wenn die Tiere schon früh aneinander gewöhnt werden und miteinander aufwachsen. Es ist aber auch möglich, erwachsene Tiere zusammenzuführen. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

So gewöhnst du Kater und Katze aneinander

Ob und wie gut sich Kater und Katze miteinander verstehen, hängt unter anderem auch davon ab, wie gut die Tiere sozialisiert wurden. Vor allem Katzen, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, haben es später schwer, sich mit anderen Katzen anzufreunden.

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Such ein Partnertier aus, das vom Alter und Charakter zu dem schon vorhandenen Stubentiger passt. Jüngere Katzen mögen lieber balgen und spielen, während ältere Tiere es lieber ruhig angehen lassen. Lass den Neuankömmling zunächst alleine das neue Zuhause erkunden. So kann er Gerüche aufnehmen, aber auch seinen eigenen Duft hinterlassen. Lass die Tiere zunächst abwechselnd in einzelne Räume. Ein Pheromonstecker kann dabei helfen, dass die Tiere mit der neuen Situation besser klarkommen.

Achte auf ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für beide Tiere. Vor allem in der Anfangszeit sollten sich die Katzen aus dem Weg gehen können. Erzwing keine Begegnung zwischen den beiden und sei nicht enttäuscht, wenn die Tiere sich zunächst anfauchen, anstatt gemeinsam zu kuscheln. Sollten die beiden Tiere auch nach sechs bis acht Wochen noch gestresst oder gar aggressiv aufeinander reagieren, solltest du die Vergesellschaftung abbrechen. Das gilt vor allem dann, wenn die Tiere sich gegenseitig ernsthaft attackieren.