Katze sucht Nähe: Das steckt hinter dem Verhalten
Elisabeth von Sydow
,regionOfInterest=(320,180)&hash=b59a9a82fadb975bcc34b7c87519e79b3a1e994abedec4c060cf870c8aa3744b)
Wenn eine Katze die Nähe seines Menschen sucht, ist das in der Regel ein Kompliment. Es bedeutet, dass die Samtpfote seinem Besitzer vertraut und ihn mag. Folgt der Stubentiger seinem Menschen auf Schritt und Tritt, kann dies aber für beide Seiten anstrengend werden.
Es gibt Katzen, die viel Freiraum brauchen und kaum den Körperkontakt zum Besitzer suchen. Es gibt aber auch echte Schmusetiger, die sich gern mit Streicheleinheiten und Nickerchen auf dem Schoß ihres Menschen verwöhnen lassen.
- Wenn eine Katze um die Beine ihres Besitzers streicht, mit im Bett schläft oder es sich gern auf dem Bauch oder Schoß des Menschen bequem macht, ist das in der Regel ein Kompliment. Es heißt, dass die Katze ihrem Besitzer vertraut und ihn gern hat.
- Katzen sind gesellige Tiere, die Geborgenheit brauchen und diese oft beim Menschen suchen. Zudem bedeutet der Besitzer Schutz für die Katze. Er ist für Futter, Wärme und Unterschlupf zuständig.
- Gleichzeitig festigt das Schmusen und Spielen die Bindung zwischen Tier und Besitzer, indem das Hormon Oxytocin vermehrt ausgeschüttet wird. Kuscheln ist also auch Beziehungsarbeit.
- Problematisch wird es, wenn die Katze gar nicht mehr von der Seite ihres Besitzers weicht und jammernd vor der verschlossenen Schlafzimmertür steht. Das ist ein Anzeichen von einer zu starken Abhängigkeit. Diese tut weder dem Tier noch dem Besitzer gut, da das „aufdringliche“ Verhalten der Katze nervend und anstrengend sein kann. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich einen Rat beim Tierarzt zu holen.