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Verschiedene Gründe

Katze kratzt an Tür: So gewöhnst du es dem Tier ab

Katze versteckt sich, Copyright: xHahnx Eibner-Pressefotox EP_thn
imago images / Eibner
Eine Katze, die an der Tür kratzt, bringt dich nicht nur um den Schlaf, sondern hinterlässt auch ungewollte Schäden. Mit unseren Tipps zeigen wir dir, wie du deinem Tier das Kratzen abgewöhnen kannst. Außerdem verraten wir dir die Gründe für dieses Verhalten.

Katzen zeigen mitunter Verhaltensweisen, die ihre Besitzer stören. Dazu zählt das Kratzen an der geschlossenen Tür, was viele Katzen vor allem nachts mit erstaunlicher Ausdauer praktizieren. Mit diesen Tipps gewöhnst du deinem Tier das Kratzen an der Tür ab:

  • Konsequenz: Wenn du nicht möchtest, dass deine Katze beispielsweise nachts zu dir ins Schlafzimmer kommt, musst du konsequent sein. Gibst du in manchen Nächten genervt auf, wertet die Katze das als Erfolgserlebnis und wird beim nächsten Mal wieder kratzen, um hineinzukommen. Öffne daher deiner Katze trotz Kratzen nicht die Tür.
  • Beschäftigung: Versuche, deine Katze tagsüber gut auszupowern, indem du viel mit ihr spielst. So erfüllst du die Bedürfnisse der Katze nach Bewegung und Aufmerksamkeit und profitierst eventuell nachts von einem müden Tier, das nicht an der Tür kratzt.
  • Ignoranz: Auch wenn es hart klingt – du kannst der Katze das Kratzen an Türen am besten abgewöhnen, indem du das Tier ignorierst. Schimpfen oder beruhigende Worte machen es nicht besser, da der Vierbeiner so Aufmerksamkeit bekommt und das Kratzen wieder mit einem Erfolgserlebnis verbindet.
  • Geduld: Katzen sind hartnäckig. Es kann mitunter einige Wochen dauern, bis das Tier versteht, dass sein Verhalten nicht den gewünschten Effekt erzielt und sich schließlich freiwillig in einem geschlossenen Raum aufhält und dort zur Ruhe begibt.
  • Belohnung: Übe mit deiner Katze, dass geschlossene Türen nichts Schlechtes sind. Gehe mit ihr in einen Raum. Schließe dann die Tür. Belohne die Katze mit einem Leckerli, wenn sie nicht mit dem Kratzen an der Tür beginnt. Steigere das Training, indem du den Raum verlässt und die Katze für kurze Zeit alleine ohne Kratzen im geschlossenen Raum bleibt.

Darum kratzt die Katze an der Zimmertür

Wenn du die Hintergründe für das Verhalten deiner Katze verstehst, hilft es dir, das ungewollte Kratzen an der Tür besser einzuordnen und auch auf die Bedürfnisse der Katze reagieren zu können. Deine Katze sucht Aufmerksamkeit und deine Nähe. Vor allem nachts möchten die Vierbeiner gern bei ihren Menschen schlafen. Nicht jeder mag es aber, dass der Stubentiger mit im Bett liegt.

Deiner Katze ist schlichtweg langweilig. Da Katzen nachtaktiv sind, dauert es manchmal, bis sie sich dem Tages- und Nachtrhythmus der Menschen anpassen. Das Kratzen an der Tür kann nachts auch bedeuten, dass deine Katze mit dir spielen will. Abhilfe schafft eine Beschäftigungsidee für das Tier.

Hast du dein Tier in der Vergangenheit zur Strafe einmal in einen Raum gesperrt, kann es sein, dass die Katze sich diese Lektion gemerkt hat und geschlossene Räume daher per se nicht mag. Setze eine geschlossene Zimmertür daher nicht als Bestrafung ein, wenn du nicht möchtest, dass die Katze kratzt.