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Achte auf Anzeichen von Unterkühlung

Katze ist bei Minusgraden nachts draußen: Das solltest du wissen

KYIV, UKRAINE - JANUARY 9, 2024 - A cat sits in the snow in winter, Kyiv, capital of Ukraine. Cats in winter PUBLICATIONxNOTxINxRUS Copyright: xEvgenxKotenkox
imago images / Ukrinform
Streunt deine Katze bei Minusgraden nachts draußen herum, solltest du wissen, inwieweit das gut für sie ist. Schließlich soll sie nicht gefährdet werden.

Ist es besonders kalt, ist es nicht unbedingt empfehlenswert, deine Katze die ganze Nacht lang draußen zu lassen. Zwar stecken ausgewachsene, gesunde Katzen die Kälte besser weg als alte und sehr junge Tiere, dennoch mögen sie es lieber warm.

Werden die Tiere bei den niedrigen Temperaturen nass, fangen sie außerdem sehr schnell an zu frieren und können davon krank werden. Dies geht vor allem bei Katzen mit dünnem oder gar keinem Fell sehr schnell. Dementsprechend solltest du dafür sorgen, dass du deine Katze vor dem Schlafengehen wieder ins Haus lässt.

Alternativ ist auch eine Katzenklappe sehr sinnvoll. Denn dann kann die Katze selbst entscheiden, ob es ihr zu kalt ist oder nicht. Bist du unterwegs und konntest die Katze nicht mehr in dein Haus lassen, ist es sinnvoll, einen warmen Unterschlupf vor der Tür zu haben.

Was du bei Unterkühlung der Katze tun kannst

War deine Katze zu lange draußen, kann eine Unterkühlung die Folge sein. In diesem Fall solltest du handeln.

  • Eine Unterkühlung erkennst du beispielsweise daran, dass das Tier zittert und sehr kalt ist.
  • Auch das Messen der Körpertemperatur mit einem Thermometer kann Aufschluss darüber geben, ob das Tier unterkühlt ist. Beträgt diese unter 38 Grad Celsius, kannst du von einer Unterkühlung ausgehen.
  • Wichtig ist es dann, die Katze schnell ins Warme zu bringen und sie umgehend zu trocknen, sofern sie nass ist.
  • Wickle sie in eine warme Decke und lege eine Wärmflasche dazu, die nicht zu heiß sein sollte. Alternativ stellst du eine Infrarotlampe in die Nähe des Tieres.
  • Ist die Katze aufgewärmt, ist es sinnvoll, schnell den Tierarzt oder die Tierärztin aufzusuchen. Dies wird vor allem dann notwendig, wenn der Puls sehr schwach ist oder Atemprobleme vorliegen.