Katze chippen lassen: Das solltest du dazu wissen
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Laut Tierschutzorganisation Tasso e.V. sind 2020 rund 80.000 Katzen verschwunden, wovon 61.500 wiedergefunden werden konnten. Einige, dank einer Chip-Kennzeichnung. Doch viele Tierhalter sind sich unsicher bezüglich des Chips, seiner Sicherheit und dessen Nutzen.
Eine Kennzeichnung durch einen Mikrochip sorgt für eine eindeutige Identifizierung von Katzen und erleichtert die Rückführung im Falle eines Ausreißens. Der Chip ist für Auslandsreisen mit der Katze Pflicht und wird von vielen Katzenkrankenversicherungen übernommen.
Der Mikrochip ist winzig klein und wird mithilfe einer Spritze in den Nackenbereich der Katze implantiert. Der Transponder ist für das Tier vollkommen harmlos, da er sich schnell im Gewebe verwächst und keine Komplikationen verursacht. Es gibt keine gesundheitlichen Nachteile für das Tier und auch eine Betäubung oder Narkose ist nicht notwendig.
Die Kosten für das Chippen können je nach Tierarztpraxis und Transponder-Art unterschiedlich sein, liegen jedoch normalerweise zwischen 30 und 50 Euro. Die gespeicherten Informationen auf dem Chip beinhalten keine persönlichen Daten, sondern lediglich eine individuelle Nummer, die mit einem Haustierregister verknüpft wird.
So funktioniert der Mikrochip
Die Tierregistrierung ist ein wichtiger Schritt, um im Falle eines vermissten Haustieres schnellstmöglich Kontakt mit dem Besitzer aufnehmen zu können. Damit das funktionieren kann, müssen gewisse Informationen auf dem Chip gespeichert sein:
Die auf dem Chip gespeicherte Nummer besteht aus einer 15-stelligen Zahlenkombination, die als eindeutige Identifikationsnummer des Tieres dient. Die ersten drei Ziffern repräsentieren in der Regel das Herkunftsland, darauf folgt eine Nummer, die den Hersteller repräsentiert. Die letzten Stellen bilden die eigentliche Registrierungsnummer des Tieres, die von der zuständigen Organisation vergeben wird. Durch den Einsatz dieser Nummer kann ein verlorenes oder entlaufenes Tier schnell und eindeutig identifiziert und seinem Besitzer zugeordnet werden.
Der Transponder enthält keinerlei persönliche Daten wie den Namen des Besitzers, seinen Wohnort oder Ähnliches.
Ohne eine Registrierung in einem Haustierregister ist der Chip allerdings sinnlos. Dort wird die Registrierungsnummer mit deinen Kontaktdaten verknüpft, um dich im Falle eines Zulaufens deiner Katze kontaktieren zu können. Die größten drei deutschen Register sind: FINDEFIX, Tasso e.V. und IFTA. Diese sind miteinander verknüpft, sodass eine Registrierung bei einer Organisation ausreicht.