Katze aufnehmen und eingewöhnen: Das solltest du beachten
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Hast du dich für einen Stubentiger in deinem Leben entschieden, stellt sich die Frage, woher du das Tier bekommst.
Möchtest du eine bestimmte Wunschkatze, wie etwa eine Rassenkatze, bietet sich ein spezieller Züchter an. Achte dabei jedoch unbedingt darauf, dass es sich um eine seriöse Katzenzucht handelt. Hinterfrage, wenn der Preis dir zu niedrig vorkommen sollte. Dein Kätzchen sollte in einem guten Zustand sein, bei Abgabe alt genug, geimpft und mit offiziellen Papieren überreicht werden. Bei Zweifeln kannst du dich auch an den Tierschutz wenden.
Die zweite Option wäre ein Besuch beim Tierheim. Dort kannst du unverbindlich schauen, ob dir eine Katze zusagt. Dieser lohnt sich auf alle Fälle, denn dort warten viele Katzen auf einen neuen Besitzer, nicht nur ältere oder schwer umgängliche Vertreter. Du findest eine bunte, stetig wechselnde Auswahl. Entscheidest du dich für eine Katze, die schon ein paar Jahre alt ist, kannst du dir von den Mitarbeitenden zumindest davor genau sagen lassen, welchen Charakter das Tier hat. Auch landen hin und wieder sogar Katzen einer bestimmten Rasse dort. Und du kannst davon ausgehen, dass die Tiere dort schon tierärztlich geprüft und entsprechend behandelt wurden. Vielleicht ergibt sich auch ein privates Angebot in deiner Nähe, wenn Bekannte oder Leute aus dem Ort gerade einen neuen Wurf haben. Wichtig ist auch hier, dass das Kätzchen in einem guten Zustand, alt genug bei Abgabe ist und die nötigen Grundimpfungen hat.
Alle Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Lass dir Zeit bei der Entscheidung. Wenn möglich, solltest du das Tier bei ein paar Besuchen kennenlernen, um dir ein Bild über die Katze und den Ort, von dem sie stammt, machen zu können.
Katze eingewöhnen – so geht’s
Richte deine Wohnung oder dein Haus katzengerecht ein, bevor du die Katze zu dir holst, damit diese nicht direkt am Anfang noch mehr Stress ausgesetzt ist.
Zur Erstausstattung gehören zum Beispiel Futter- und Wassernapf, Toilette mit Streu, ein Bett, Futter, Spielzeug, eine Transportbox, ein Kratzbaum und eventuell Pflegezubehör. Kauf auch nicht einfach das Erstbeste. Informiere dich bei jeder Sache über die positiven und negativen Eigenschaften und entscheide erst dann. Bist du nun soweit, das neue Familienmitglied abzuholen, solltest du ihm die Fahrt so angenehm und kurz wie möglich gestalten. Pheromone beruhigen die Katze, diese gibt es zum Sprühen. Präpariere die Transportbox damit, stell sie auf den Boden des Fahrzeugs und leg ein Tuch über die Box.
Bedränge du oder andere die Katze nicht, sobald ihr daheim seid. Lass die Transportbox geöffnet an einer ruhigen Stelle stehen, damit das Tier selbst entscheiden kann, wann es bereit ist, sich anzunähern. Auch wenn sich die Katze die ersten Tage nur verstecken sollte, ist das völlig normal. Nimm dir so viel Zeit wie möglich, um einfach dezent im Hintergrund zu sein. Möglicherweise kannst du dir auch Urlaub dafür nehmen. Pheromon gibt es auch als Stecker für Räumlichkeiten – teste, ob es eine beruhigende Wirkung auf deine Katze hat.
Verwende Streu und Futter und vielleicht ein Spielzeug, das die Katze schon kennt, so ist nicht alles fremd. Nenne die Fellnase oft bei ihrem Namen, damit sie ihn kennenlernt. Zeig ihr, wie du das Futter auffüllst, und rede immer mit ruhiger Stimme.
Sind Kinder oder andere Haustiere schon vorhanden, solltest du der neuen Katze einen Raum ganz für sich allein reservieren, um zuerst Vertrauen zu dir und der neuen Umgebung aufzubauen, bevor es weitergeht.
Mit Leckerlis, Geduld und viel Liebe wirst du das Herz deines neuen Tieres über kurz oder lang erobern.